Im Gespräch mit Giordana Sperling-Doppstadt / Duisburger Hafen, Tor zur Welt

Shownotes

Heute spricht Ralph mit Giordana. Giordana Sperling-Doppstadt ist Mitglied des Vorstandes bei Duisport - der Duisburger Hafen AG. Ein Gespräch über ihre Doppelrolle als Mutter und Verantwortliche von gleich sieben Geschäftsbereichen.

Giordana liebt es, dass der Duisburger Hafen am Tisch mit den großen Seehäfen wie Rotterdam sitzt, Wasserstoff dahin bringt wo er gebraucht wird. Und sie liebt es vom Wasser aus auf Duisburg zu schauen. Dieser Drehscheibe für die ganze Welt, die in China bekannter ist als Köln. Giordana ist bekannt für ihren Pragmatismus, als Kind des Ruhrgebietes liebt sie klare Worte und Taten: Mach Dich ehrlich: Energiewende ja klar, was sonst, aber nicht direkt alles Abschalten und bitte nicht den Blick vor wirtschaftlichen Realitäten verschließen.

Für junge Menschen, die auf der Suche nach einer Stadt sind, in der sich was bewegt und was bewegen lässt, hat sie einen Rat: Macht Euch ein eigenes Bild und macht mit! Hier in Duisburg könnt ihr Zukunft gestalten!

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00:00:00: Wir wollen Treiber der Energiewende sein und auch wirklich einen großen Teil dazu beitragen.

00:00:05: Und ich meine, in Duisburg findet auch Energiewende statt.

00:00:09: Wir sehen das tagtäglich.

00:00:11: Weg von der Kohle, weg von Koks.

00:00:13: Und alleine nicht dafür.

00:00:14: Beispielhaft ist ja unser Duisburg Gateway Terminal.

00:00:18: Das ist das größte Terminal im Hinterland, was auf der alten Kohleinsel entstanden

00:00:23: ist.

00:00:24: Heute spricht Reif mit Jordana.

00:00:26: Jordana-Sperling-Dopstadt ist Mitglied des Vorstandes bei Duisport,

00:00:30: der Duisburger

00:00:31: Hafener geht.

00:00:32: Ein Gespräch über ihre Doppelrolle als Mutter und Verantwortliche von gleich sieben Geschäftsbereichen.

00:00:39: Jordana liebt es, dass der Duisburger Hafener am Tisch mit den großen Seehefen wie Rotterdam sitzt, Wasserstoff dahin bringt, wo er gebraucht wird und sie liebt es, vom Wasser aus auf Duisburg zu schauen.

00:00:51: Diese Drehscheibe für die ganze Welt, die in China bekannter ist als Köln.

00:00:56: Jordana ist bekannt für ihren Pragmatismus.

00:00:59: Als Kind des Ruhrgebietes liebt sie klare Worte und Taten.

00:01:03: Macht dich ehrlich, Energiewende, ja klar, was sonst, aber nicht direkt alles abschalten und bitte nicht den Blick vor wirtschaftlichen Realitäten verschließen.

00:01:14: Für junge Menschen, die auf der Suche nach einer Stadt sind, in der sich

00:01:17: was bewegt

00:01:18: und was bewegen lässt, hat sie einen Rat.

00:01:21: Macht euch ein eigenes Bild.

00:01:23: und macht mit.

00:01:24: Hier in Duisburg könnt ihr Zukunft gestalten.

00:01:30: Jordana Sperling-Dopfstadt im Podcaststudio der Duisburger Wirtschaftsförderung DBE.

00:01:37: Jordana, herzlich willkommen.

00:01:38: Hi, danke für die Einladung.

00:01:40: Ja, ich freue mich, Jordana.

00:01:41: Ich habe nämlich vielen berufstätigen Frauen von dir erzählt bzw.

00:01:45: davon, dass wir uns hier beides treffen.

00:01:47: Und die haben gesagt, es ist ja der Hammer.

00:01:49: Also, Jordana hat drei Töchter und ein super Job.

00:01:54: ist im Vorstand von DuSport, das ist nicht irgendwas, das ist immerhin eine Gesellschaft, DuSburger Hafen AG, die, ich glaube, tausend, sechshundert Menschen beschäftigt und da im Vorstand und dann noch drei Kinder.

00:02:07: Und dann hat mir eine Kollegin gesagt, also die muss ein verdammt imanzipierten und engagierten Mann haben, sonst geht das nicht.

00:02:14: Ist das so?

00:02:15: Ja, das ist korrekt, weil das geht ja dann eigentlich auch nur zusammen im Team.

00:02:19: Und ich sage auch immer zu jungen Frauen Augen auf bei der Partnerwahl, weil du brauchst halt auch jemanden, also mit dem du das halt zusammen machst.

00:02:27: Aber drei Kinder sind ja auch doch nicht alle im Abitur, sondern die sind ja jünger?

00:02:31: Ja, die sind deutlich jünger.

00:02:33: Das Abitur dauert noch ein bisschen.

00:02:35: Drei.

00:02:38: Ja, aber ich habe alles dabei.

00:02:40: Wie hat dein Tag heute bekommen?

00:02:42: Kannst du das mal schütteln?

00:02:44: Aufregend.

00:02:46: Also es war auch unklar, ob ich wirklich pünktlich im Büro ankomme, weil für mich ist eigentlich die beste Phase, wenn ich dann im Auto sitze und ich ungefähr weiß, der eine ist in der Schule, der andere im Kindergarten und die andere dann auch auf der weiterführenden Schule.

00:03:02: Also es sind auch alle woanders und ja, das musst du halt irgendwie koordinieren.

00:03:06: Wegst du die morgens dann an die verschiedenen Stellen hin?

00:03:09: Nicht immer.

00:03:11: Es ist ein bisschen tagesabhängig, aber was wir also immer probieren, ist, dass sie halt sehr selbstständig sind und auch viel alleine machen, weil muss auch, endlicherweise, also die große muss auch viel alleine machen, weil wir das nicht so abbilden können.

00:03:24: Also wenn beide Vollzeit arbeiten, ist es irgendwie schwer.

00:03:28: Aber die können ja stolz sein, so eine Mutter zu haben, die einen so tollen Job hat.

00:03:31: Das ist schon der Wahnsinn.

00:03:32: Denn das war das, was wir... Die andere Truppe, die Herren aus Duisburg gesagt haben, das ist doch eigentlich ein Spielplatz für Männer der Duisburger Hafen.

00:03:40: Früher haben die sich gekloppt in den Straßen von Duisburg um die Fracht raden.

00:03:44: Ich meine, das ist ein paar Monate her.

00:03:46: So ist das natürlich heute nicht mehr.

00:03:47: Aber es ist ein hammerharter Job.

00:03:50: Und da als erste Frau seinen Platz zu erkämpfen, war das einfach.

00:03:55: Naja, ich glaube, wenn wir jetzt die Männer, wenn wir denen was sagen würden, dann würde ich denen sagen, ihr müsst mal vorbeikommen, weil die würden ganz viele tolle Frauen finden bei DuSport.

00:04:05: Weil wir haben fast, äh, twenty-fünf Prozent Frauen in Führungsposition.

00:04:10: Also es ist jetzt nicht so, dass man jetzt da irgendwie nur mich findet.

00:04:13: Zum Glück ist

00:04:14: es gut.

00:04:14: Du warst sie erst im Vorstand, das ist das Neue.

00:04:16: Genau.

00:04:16: Ich glaube, das ist so, dass sie willst du natürlich irgendwie nach außen.

00:04:19: Aber generell muss ich sagen, hat Duisburg da schon wahnsinnig viele Schritte nach vorne gemacht.

00:04:25: Man trifft ganz viele tolle Frauen und auch in Führungsposition.

00:04:29: Das war nicht so super schwer für dich, wie die Ehren befürchtet

00:04:32: haben.

00:04:32: Nee, überhaupt nicht.

00:04:33: Und wenn man sich jetzt meinen Lebenslauf anguckt, ich komme ja aus der Energiebranche.

00:04:38: Da ist es jetzt auch nicht so, dass du irgendwie fünfzig Prozent Frauen hast.

00:04:44: Ja, genau.

00:04:45: Ähnliche Struktur.

00:04:46: Hast du einen Markenzeichen gesetzt so jetzt in dem ersten Jahr, wo du da bist plus minus?

00:04:53: Naja, das ist glaube ich schwer selber zu beurteilen.

00:04:56: Da müsste man wahrscheinlich die Kollegen fragen.

00:04:59: Aber ich glaube natürlich, wenn du ich komme dich aus der Branche, du aus einer anderen Branche kommt, hast du natürlich noch mal eine ganz andere Perspektive auch auf Themen und ich glaube schon, dass du einen anderen Blickwinkel einfach reinbringst mit allen Vor- und Nachteilen.

00:05:15: Du warst

00:05:16: vorher RWE-Essen, richtig?

00:05:18: Genau.

00:05:19: Da auch Human Resources, also Personal?

00:05:22: Genau.

00:05:22: Das ist ein bisschen geblieben?

00:05:24: Genau, das ist geblieben, aber ich glaube, wenn du richtig drauf guckst, ich habe das halt knapp drei Jahre, habe ich HR bei RWE Offshore gemacht und davor war ich für den Transformations Bereich zuständig.

00:05:37: Also ich war so ein bisschen so ein Quereinsteiger bei HR.

00:05:40: Okay.

00:05:40: Und ja, genau.

00:05:42: Das Thema ist dann so ein bisschen geblieben, aber die Branche ist halt schon anders.

00:05:46: Das muss man sagen.

00:05:47: Dexter, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sieben Geschäftsbereiche, glaube ich, aber ich habe mir die alle auf ein Zettel geschrieben.

00:05:52: Ja, genau.

00:05:53: Und manchmal vergisst man, finde ich auch einen, wenn man die so aufzählt.

00:05:55: Also wenn du willst, kann ich die aufzählen, aber...

00:05:57: Nein, ich weiß noch, R und V haben auch irgendwie Vorrechte und Versicherungen und Personal ist mir in Erinnerung geblieben und irgendwie hatte ich das Gefühl eigentlich alles.

00:06:08: Wie machst du

00:06:09: das?

00:06:09: Ja, wenn du die beiden Ressorts von meinen Kollegen siehst, dann stellst du schon fest, wo aus Wahnsinn, was die auch alles abdecken.

00:06:16: haben einen guten split und ich bin ja so sehr für die ein querschnitt oder für die unterstützenden funktion ich sage mal der innenminister für die

00:06:27: ok also du bist viel drinnen dann

00:06:29: ja genau.

00:06:31: Und was ist dein Kern anliegen?

00:06:33: Hast du dir so einen Liedsatz vorgenommen, als du dir den Job angetreten hast?

00:06:37: Ja, also ich finde, was mir wichtig ist, ich meine, es gibt sehr, sehr viele Unternehmen, die sagen, wir wollen attraktiv sein für Bewerber, wir wollen gute Arbeitgeber sein.

00:06:47: Das wollen wir in jedem Fall auch.

00:06:48: Aber ich finde, das kann man leicht sagen, aber da hängt halt ganz, ganz viel dran.

00:06:54: Du musst natürlich deine Prozesse intern gut haben, du musst mit den Leuten gut umgehen, weil sonst bleiben die, also die junge Generation eh nicht mehr, aber die bleiben dann auch nicht lange.

00:07:03: Und dann hast du wahnsinnig viel Geld im Recruiting ausgegeben und dann hast du ein tolles Plakat irgendwo hingehangen, aber die müssen ja auch irgendwie bleiben und sich wohlfühlen.

00:07:11: und den ganzen Namen nach vorne bringen.

00:07:13: Und die fühlen sich wohl dadurch, dass du ihre Leistung zum Beispiel wahrnimmst und das auch artikulierst als ein Punkt?

00:07:19: Das, dann ist natürlich auch, wir wollen auch fair entlohnen, gute Rahmenbedingungen bieten.

00:07:25: Also das ist schon ein bunter Blumenstrauß, wenn du drüber nachdenkst, was du dann auch irgendwie liefern musst als Arbeitgeber, um auch die besten Talente zu bekommen.

00:07:35: Stichwort beste Talente.

00:07:36: Ich finde beim Duisburger Hafen, da wird ja immer gesagt, das ist der größte Binnenhafen Europas und einer der größten der Welt und vielleicht ist es sogar der größte der Welt.

00:07:44: Aber das finde ich gar nicht allein der Kern.

00:07:48: Dies als von diesem Guinness Buch der Rekorde der größte, finde ich fast spannender, dass er mir einer der modernsten zu sein scheint.

00:07:55: Gerade was Grüne Technologie angeht, was auch Tag sein angeht, was ja ein Kernthema im Moment auch ist.

00:08:02: Vielleicht kannst du mal für die, die jetzt nicht Duisburger Hafenfreaks sind oder Binnenhafenfreaks beschreiben, was ist euer Zauberterminal?

00:08:09: Was macht das so grün?

00:08:10: Also erst mal freut mich, dass du uns jetzt so positiv beschrieben hast und dass auch sie es und auch wahrnehmbar ist, weil ich glaube auch, dass der Hafen es gut geschafft hat über den Hafengipfel.

00:08:21: über drei Hundert Jahren, sich immer wieder weiterzuentwickeln.

00:08:24: Nicht auf der Stelle stehen zu bleiben, sich auch nicht auszuruhen, dass du ein gutes Logistik habt bist, weil das ist irgendwie tagtägliche Arbeit, dass das hier alles so funktioniert.

00:08:35: Und genau wie du angesprochen hast, das haben wir auch in der letzten Bilanzpressekonferenz auch nochmal klar gemacht, wir wollen Treiber der Energiewende sein.

00:08:44: und auch wirklich einen großen Teil dazu beitragen.

00:08:46: Und ich meine, in Duisburg findet auch Energiewende statt.

00:08:50: Wir sehen das tagtäglich.

00:08:52: Weg von der Kohle, weg von Koks.

00:08:54: Und alleine dafür.

00:08:55: Beispielhaft ist ja unser Duisburg Gateway Terminal.

00:08:58: Das ist das größte Terminal im Hinterland, was wir jetzt auf der alten Kohleinsel entstanden ist.

00:09:05: Also

00:09:05: da, wo es ganz schmutzig war, wird es jetzt ganz sauber.

00:09:07: Genau.

00:09:08: Jetzt auf einmal haben wir neue Technologien, betreiben das Wasserstoff mit Wasserstoff.

00:09:13: Wir testen ganz, ganz viel und du siehst natürlich jetzt auch visibel, dass diese Kohleinsel nicht mehr da ist und dass das Digitär jetzt da steht.

00:09:21: Und ich glaube, solche Leuchtturmprojekte einerseits nicht nur anzukündigen, auch umzusetzen, natürlich auch mit starken Partnern und auch zu gucken, wie können wir zum Beispiel Wasserstoff jetzt ins Hinterland?

00:09:33: bringen, keine trivialen Fragestellungen.

00:09:37: Und ich glaube zu sehen, dass wir auch da gehört werden oder auch mit am Tisch sitzen, mit anderen Seehäfen.

00:09:44: Und klar, als Binnenhafen sind wir natürlich sehr, sehr groß, ist auch beeindruckend.

00:09:48: Auch wenn du jetzt hier durch die Stadt fährst, siehst du ja sehr viele Teile.

00:09:52: Überall ist irgendwie was ein bisschen zersplittet, aber du kannst irgendwie erkennen.

00:09:57: Und trotzdem sind unsere Piers halt so Häfen wie Rotterdam, Amsterdam und wir sitzen mit denen an einem Tisch und Ich glaube, das ist schon eine tolle Entwicklung.

00:10:06: Die sind ganz vorne an Rotterdam gerade, was auch gute Technologien angeht.

00:10:09: Aber wir bleiben hier in Duisburg.

00:10:11: Du hast gesagt, Wasserstoff bringen.

00:10:14: Das dir den bringen oder wollt ihr den auch auf Dauer selber erzeugen hier im Hafen?

00:10:19: Also es ist, also am Ende wollen wir alles abdecken.

00:10:22: Aber ich glaube, wenn du dir anguckst, auch wo die Preise sind, was am Erfolgsversprechensten ist und wo wir, glaube ich, sehr gut mitwirken können, ist einfach beim Transport und den dann ins Hinterland zu bringen.

00:10:35: Weil auch wenn du dir anguckst, wo die ganzen Industrien sitzen, das Gebiet hier ist schon sehr, sehr attraktiv.

00:10:42: Und wir müssen halt irgendwie schaffen, den Wasserstoff günstig dann auch dahin zu bringen, wo er gebraucht wird.

00:10:48: Was ich ganz toll finde, dass die so autark seid.

00:10:50: Also selbst wenn euch immer den Strom abstellt, also um Dysport muss man sich keine Sorgen machen.

00:10:55: Ihr macht selber.

00:10:57: Ja, total.

00:10:57: Und ich glaube, das hat uns auch ein bisschen ausgezeichnet, zu sagen, wie viel können wir auch selber umsetzen, durchdenken, was sehen wir an Innovationen und da auch immer dabei zu sein.

00:11:10: Und wenn es manchmal nur im Kleinen ist, aber dass du sagst, ich verpasst jetzt nichts.

00:11:16: Also Solar, wir sitzen hier gerade, die Sonne scheint, ist ideal.

00:11:20: Aber selbst wenn keine Sonne scheint, ihr kriegt trotzdem den Strom und die Power, die ihr braucht.

00:11:25: Das ist das Tolle.

00:11:26: Ja genau, aber dann kommen wir wieder auf den Anfang.

00:11:28: Das ist halt natürlich auch nur möglich mit guten Leuten und mit guten Ideen.

00:11:35: Ist das ein Hebel vielleicht für die Stadt?

00:11:36: Weil die Frage ist auch, wie kann Duisburg noch attraktiver für junge Arbeitnehmer werden?

00:11:42: Und ich habe so gedacht, also Rolls, Rolls Power Systems hängt ja bei euch auch mit drin, mit Kraftwerk, Blockkraftwerk und Wasserstoffbetrieben.

00:11:51: Stadtkarte sind ja modernste Technologien.

00:11:54: Im Grunde genommen könntet ihr ja ein Hebel sein, auch wirklich Leute aus ganz anderen Teilen von Deutschland hier hinzulocken.

00:12:00: Also in jedem Fall.

00:12:02: Und ich meine, wir wissen ja, Duisburg hat wahnsinnig viel Potenzial.

00:12:08: Und alleine, wenn man sich anguckt auf der Karte, wo Duisburg liegt in Europa, ist der Ort schon gar nicht so schlecht.

00:12:14: Und das ist ja auch nicht totaler Zufall, dass hier so ein Logistik entstanden ist.

00:12:19: Du kannst, wie wir sagen ja immer, ungefähr so in vierundzwanzig Stunden überall von Duisburg aus in Europa was beliefern.

00:12:27: Und ich glaube, sich das wahrscheinlich manchmal noch viel, viel bewusster zu machen und zu sagen, guck mal, das ist eigentlich super, dass wir so ein Logistik-Cup hier sind und das auch weiter ausbauen und wirklich daran arbeiten.

00:12:40: Das glaube ich ist schon sehr, sehr attraktiv.

00:12:43: Ihr

00:12:43: seid eine Drehschirme für die Welt und in China ist ja so ihr seid bekannter als Köln und Duisburg, habe ich gehört.

00:12:48: Das ist der Wahnsinn.

00:12:49: Ja, ich konnte das ehrlicherweise auch gar nicht so glauben, dass es so ist.

00:12:52: Aber wenn du dann auf der Transportmesse bist und ich sage mal vor allem bei den chinesischen Kollegen immer die Deutschlandkarte und dann ist da immer so Duisburg gekennzeichnet, kriegst du schon so das Gefühl, okay, es scheint irgendwie wichtig für sie zu sein.

00:13:05: Aber das könnte ein Hebel sein, dafür auch in Deutschland Werbung zu machen und durch die Unis zu ziehen zum Beispiel und zu sagen, ihr Freunde, hier geht's ab.

00:13:12: In jedem Fall.

00:13:13: Und ich glaube generell zu sagen, Logistik ist ein total spannendes Feld.

00:13:17: Es beinhaltet ganz, ganz viele Themen.

00:13:20: Es ist komplex.

00:13:22: Also ich finde, und ich meine, wir alle bestellen, wir alle wollen immer alles geliefert bekommen.

00:13:28: Deswegen kann man auf jeden Fall noch mehr nutzen.

00:13:32: Das ist ein Indikator auch für die Wirtschaft.

00:13:34: Siehst du, wenn du da in deinem Büro bist, im Moment, dass der Wirtschaft nicht ganz so gut geht, der Deutschen?

00:13:39: Ja, also klar, du siehst natürlich, ich sage mal, als Hafen schon, wie Warenströme sich verändern, was gerade passiert.

00:13:48: Ich meine, wir nehmen es alle wahr.

00:13:50: Wenn wir die Zeitung aufmachen, würde ja jetzt, glaube ich, keiner sagen, boah, es ist eigentlich wenig, was gerade passiert.

00:13:55: Ich meine, allein wenn man jetzt in die USA guckt.

00:13:59: Und auch jeden Tag eine neue Neuigkeit.

00:14:01: Es ist ja nichts mehr verlässlich.

00:14:05: merkst du natürlich auch, dass es einerseits eine totale Unsicherheit im Markt gibt.

00:14:10: Was passiert jetzt?

00:14:11: Wie entwickeln sich die Zölle?

00:14:13: Und ich meine, das, was man in den Zeitungen liest über die deutsche Wirtschaft, das siehst du natürlich auch

00:14:20: an den Containerzahlen.

00:14:21: Ja, an den Containerzahlen.

00:14:22: Du siehst es auch.

00:14:23: Wir sind ja auch in der Verpackungsindustrie tätig.

00:14:27: Also du siehst auch, dass du weniger verpackst.

00:14:30: Wie Weihnachten, wenn du weniger Geschenke verpackst, verschenkst auch weniger.

00:14:34: Und das ist dann schon ein ganz gutes Bild, was du bekommst und was du siehst.

00:14:40: Was ich positiv finde bei euch ist, dass ihr ja nicht nur Container annehmt sozusagen und die weiter leitet und welche dann auch wieder zurückschickt nach China und so, sondern dass da ja ganz viele Betriebe sich auch bei euch ansiedeln.

00:14:52: Und Startup ist ein Riesenthema, glaube ich.

00:14:55: Eigentlich auch ideal, die können da direkt Geschichten für die Logistik ausprobieren.

00:14:59: Und

00:14:59: die können es auch erleben, ne?

00:15:01: Ich glaube, genau wie du gesagt hast, du hast eigentlich einen Ort auch mit allen Pechtern, wo du eigentlich auch... Also du siehst viel, du siehst schon alleine viel, wenn du über Wasser fährst, aber auch wenn du hier durch die Straßen fährst, ne?

00:15:12: Du siehst die einzelnen Unternehmen, es ist schon ein total spannendes Ecosystem.

00:15:17: Wann hast du manchmal durch die Start-up berußt und guckst dir an, was die Jungs und Mädels da machen?

00:15:21: Ja, und auch generell, dass ich also sehr viel in Duisburg unterwegs bin, weil manchmal fahre ich mit dem Auto, dann gucke ich mir Lockport I an oder bin halt mit unserer Kaliaris unterwegs und gucke, also es ist schon toll zu sehen, wie vielfältig.

00:15:40: einfach so ein Hafen ist und auch genau, wie du gesagt hast, auch mit allen Pechtern, die da sind.

00:15:44: War das gerade ein Schiffsname, den du erwähntest?

00:15:45: Ja,

00:15:45: genau.

00:15:46: Das ist unser eigenes Schiff.

00:15:48: Wir nennen es unser Schulungsschiff.

00:15:50: Okay, da fahrt ihr da manchmal nicht mehr, das sind ja, glaube ich, vierzig Kilometer, die ihr habt und zweiundzwanzig Hafenbecken, also ihr könnt dann auch umwältgen.

00:15:56: Genau.

00:15:57: Gibt es einen Start-up, das sich besonders begeistert?

00:15:59: Du sagst, da ist richtig Potenzial oder sind es einfach mehrere Geschichten, die sich mit Logistik beschäftigen?

00:16:05: Ich finde es gibt mehrere.

00:16:06: Also ich hatte jetzt nicht das eine, wo ich sage, Die finde ich jetzt am vielversprechendsten.

00:16:13: Welche Uni war für dich eigentlich wichtig, für deine Ausbildung, um auf so eine Chance zu kommen?

00:16:18: Ich bin klassischer BWLer.

00:16:20: Okay, das ist ja nicht eher noch rörig.

00:16:22: Ne, genau.

00:16:23: Ich hatte die... Ich glaube, was ganz gut war, ich habe internationale BWL studiert.

00:16:29: Also ich habe das auf Englisch gemacht und es war halt recht viel im Ausland in meinem Studium.

00:16:34: Und ich finde, das hat mich... Also ich bin ja... zweisprachig aufgewachsen, ich bin ja halb Italienerin, halb Deutsch, ich glaube, das habe ich eh schon immer geprägt.

00:16:43: Ja.

00:16:44: Und hab dann halt international studiert und war halt auch in Italien habe ich studiert, ich war in Holland, also ich war halt auch viel unterwegs und ich glaube, das hat wahrscheinlich mein Studium.

00:16:54: Besonders gemacht.

00:16:55: Ich glaube, ich bin noch nicht mal so der Inhalt.

00:16:57: Ich meine, BWL'er.

00:16:58: Ich glaube, als BWL'er.

00:16:58: Zwei Band Antibiotikum.

00:16:59: Genau.

00:16:59: Das ist für Jora.

00:17:00: Kannst halt verschiedenste Sachen machen.

00:17:03: Aber ich glaube, das hat mich so geprägt zu sagen.

00:17:06: Du siehst irgendwie verschiedene Länder.

00:17:07: Du verstehst, wie da vielleicht Dinge passieren und hast halt einfach so ein Hunger und so eine Neugierde.

00:17:14: Und er arbeitet im Duisburg.

00:17:15: Insofern bist du eigentlich der perfekte Werberträger für die Stadt.

00:17:18: Internationale Ausbildung, Halbitalienerin und arbeitet hier.

00:17:21: Also was ja zeige ich, das was Kosmopolitisches auch in dieser Stadt und in diesem Hafen steckt.

00:17:25: Und ich habe, ich bin ja Kind des Wurgewieds.

00:17:28: Ich habe auch ganz lange in Bochum gelebt.

00:17:30: In Bochum?

00:17:31: Ja.

00:17:31: Das war meine Uni am Anfang.

00:17:33: Ach guck mal.

00:17:33: Ja, ich bin Essener und da war das eben halt nah.

00:17:36: Ich brauche dich jetzt aber zu Duisburg.

00:17:38: Ja, bin gespannt.

00:17:39: Mein Duisburg, Giordana.

00:17:41: Was ist das Erste, was jetzt zur Stadt einfällt?

00:17:44: Ja, okay, das ist natürlich klar, der Hafen.

00:17:47: Also, wenn ich in Duisburg denke, denke ich an den Hafen.

00:17:50: Und auch schon, bevor ich jetzt angefangen habe, beim Hafen zu arbeiten.

00:17:54: Wenn ihr ein Babysitter habt und abends mal frei macht ihr da was in Duisburg, kriegt ihr mal ein Konzert oder Ausstellung oder so?

00:18:00: Also, ich lebe nicht in Duisburg, aber ja, also... Komfort.

00:18:06: Ja, und ich bin auch gerne im Ruhrgebiet unterwegs, ehrlich gesagt.

00:18:09: Und das ist ja das Schöne, dass alles so naheinander ist.

00:18:13: Duisburg mit anderen Augen sehen, wo gelingt dir das am besten?

00:18:18: Auf jeden Fall, wenn du es vom Wasser aus betrachtest.

00:18:21: Ich finde, da merkst du halt einfach nochmal, wie vielfältig es ist.

00:18:26: Von eurem Schiff, das du eben erwähntest.

00:18:27: Ja,

00:18:27: genau.

00:18:28: Und auch wenn du Richtung Balsum fährst, dann wird es irgendwie ländlicher, dann siehst du so Übergänge.

00:18:34: Also ich finde, hast du nochmal mehr ein Gefühl, wie vielfältig Duisburg ist?

00:18:41: Was wird total unterschätzt an der Stadt?

00:18:44: Ja, okay, das ist natürlich das, was wir auch übers Rohrgebiet sagen, dass es so grün ist.

00:18:48: Okay.

00:18:50: Apropos Grün, da fallen mir Tiere ein.

00:18:52: Hast du ein Lieblingsstier im Duisburger Zoo?

00:18:54: Ich weiß gar nicht, ob du den kennst.

00:18:56: Ich kenne den.

00:18:57: Okay.

00:18:58: Also, ich sag mal so, wahrscheinlich das Zebra, oder?

00:19:02: Das wäre so ein Klassiker auf jeden Fall.

00:19:03: Du kannst jedes Tier sagen.

00:19:05: Also es ist alles eine Hunde, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel,

00:19:07: viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel,

00:19:10: viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel der Wirtschaftswissenschaften oder der Betriebswirtschaft gern über Duisburg erzählen.

00:19:34: Guckt es euch an?

00:19:36: Egal was andere Leute über Duisburg sagen, guckt es euch selber an, macht euch ein eigenes Bild und fahrt wirklich mal auf dem Wasser.

00:19:44: Gut Idee.

00:19:46: Wie sieht dein Duisburg der Zukunft aus?

00:19:51: Also ich hatte einen Wunsch an Duisburg.

00:19:55: Nutzt das ganze Thema Logistik?

00:20:00: Und geht wirklich aktiv die Transformation an.

00:20:05: Richtung Decarbonisierung.

00:20:06: Ja.

00:20:08: Und gestaltet mit.

00:20:09: Die Stadt hat sehr, sehr viel Potenzial, aber seid mutig und geht wirklich auch diese Transformation mit.

00:20:16: Hast du das Gefühl, da ist noch Luft nach oben?

00:20:18: Definitiv.

00:20:19: Okay.

00:20:22: Aber es ist jetzt für mich nicht duisburg spezifisch.

00:20:25: Aber auf jeden Fall haben wir generell als Land, haben wir da noch Luft nach oben.

00:20:30: Und ich glaube, wenn ich es jetzt einfach nur mal für die Logistik sehe.

00:20:33: Und ich habe das auch vorher in der Energiebranche gesehen.

00:20:36: Wir sind immer sehr, sehr gut zu sagen, was wir alles nicht wollen und sehr, sehr viele Probleme zu sehen.

00:20:41: Und natürlich, Logistik bringt LKWs mit sich.

00:20:45: Genau,

00:20:46: bringt auch Logistik Hallen mit sich.

00:20:49: Genauso wie damals in meinem alten Job, so ein Windrad, finden alle toll, will aber auch keiner näher haben.

00:20:56: Ich sehe auch noch ein Problem, hab ich bei mir selber erlebt.

00:20:59: Es gab so einen Hype, so einen Wasserstoff, halbgrüner Stahl, Tüssen, Krupp, Milliardenchecks, Haarbeck und so weiter.

00:21:04: Und dann kam so ein bisschen der Backlash, das kann man ja alles gar nicht bezahlen.

00:21:09: Und dann bei vielen die Leute... War alles Quatsch.

00:21:12: Also ist irgendwie wichtig für die Zukunft, aber funktioniert ja nicht.

00:21:15: Wie ist deine Stimmung, sage da, wo ihr gerade auch auf Wasserstoff setzt im Hafen?

00:21:19: Also ich glaube, dass wahrscheinlich damals unter Haarbeck und was wir alles wollen, das war schon sehr, sehr optimistisch.

00:21:26: Und auch da gab es schon immer die Zahlen, die gesagt haben, das muss halt auch irgendwie alles bezahlen.

00:21:32: Und ich bin ein totaler Fan der Energiewende.

00:21:35: Ich finde das auch richtig.

00:21:37: Aber am Ende muss es natürlich auch irgendwie bezahlbar sein und umsetzbar.

00:21:41: Und ich glaube, wenn man jetzt da guckt, wir haben uns jetzt irgendwie vor zwei Wochen gefreut, dass wir in Grundremmingen die Kultürme gesprengt haben, dass wir ja aus der Kohle bald rausgehen.

00:21:51: Kernenergie wollen wir auch nicht.

00:21:53: Also wir haben jetzt ganz lange viel abgeschaltet.

00:21:56: Und jetzt stehen wir da und merken, oh, ist alles auch ein bisschen teuer und die Netzen müssen auch irgendwie kommen.

00:22:01: Und ich glaube, einfach das ein bisschen realistischer zu machen und auch wenn es länger dauert, aber nicht das andere alles wahllos abschalten und.

00:22:11: Einfach Realismus haben in dem, was wir machen.

00:22:14: Und beim Wasserstoff nicht nur auf den Grünen zu gucken, sondern auch auf dem Blauen und zu sagen, wir fangen erst mal langsam an, aber praktikabel.

00:22:22: Und auch ein bisschen pragmatisch und am Ende auch diversifiziert.

00:22:27: Du wirst auch einen Übergang brauchen, du kannst nicht sofort hundertprozent Erneuerbare haben, also

00:22:34: einfach

00:22:34: sich ehrlich machen.

00:22:35: Aber ihr arbeitet da ja auch dran, ne?

00:22:36: Ihr habt Solar, ihr habt Batteriespeicher, Blockkraftwerke, also ihr seid wirklich da ziemlich weit vorne.

00:22:43: Deine Lieblingstugend, wenn du dich selber beschreiben solltest, fällt so ein bisschen aus, da obrückt mein Duisburg raus, ist eigentlich mehr mein Ich, muss auch keiner haben.

00:22:54: Nee, aber ich glaube, sei mutig, sei stark.

00:23:02: Bei deinem Leben kann ich mir das gut vorstellen, mit Kindern und Job und das alles zu popen.

00:23:06: Was tust du, obwohl es unvernünftig ist?

00:23:09: Weil es da was gibt.

00:23:12: Ich trinke schon mal einen Aporotspritz zu viel.

00:23:15: Das ist mir sehr sympathisch.

00:23:16: Das kann mir schon passieren, wenn wir uns abends treffen würden.

00:23:21: Ja, dann ganz zum Schluss noch mal, wenn ich so einen Hafen gucke und sie diese Riesencontainer fragte, mir fällt auf eine Gesellschaft koskulichinesische.

00:23:31: Hast du da manchmal Angst, wenn du diese Riesenpötte von denen siehst, dass das so ein Weltunternehmen ist, das unglaublich gemacht hat oder alles easy?

00:23:40: Nee, eigentlich nicht.

00:23:41: Und nee, hab ich gar nicht.

00:23:43: Also ich finde wirklich, also egal von welcher Perspektive, eigentlich faszinierend.

00:23:48: Und denk manchmal so, bei Weiß, was da jetzt so drin ist.

00:23:51: Weiß man das?

00:23:52: Nee, und... Und dann siehst du ja auch bei uns, dass da jetzt nicht nur alles Costco steht, sondern ganz viele verschiedene.

00:24:00: Und das ist eigentlich toll zu sehen, wer am Ende hier alles ist und von wo die Sachen kommen.

00:24:06: Das ist eigentlich total spannend.

00:24:07: Das ist nicht nur die Seilenschraße.

00:24:09: Du siehst es auch, aber bei Leib bin ich

00:24:11: nur.

00:24:13: Mix.

00:24:13: Und ich glaube, wenn wir jetzt da nur Kosko sehen würden, dann müssten wir wahrscheinlich sprechen.

00:24:19: Überlegte euch manchmal, euch an anderen Häfen zu beteiligen, weil ich erinnere mich, ich war in Brüssel in der Zeit der Griechenland-Krise und da kam Schäuble und hatte schlechte Laune und die Griechen raus aus dem Euro und hat gesagt, der Hafen von Peräos, der muss jetzt mal privatisiert werden.

00:24:35: Und da habe ich so als Ruhrgebietsmensch gedacht, da könnte doch Dysvorkerz einsteigen.

00:24:39: Die könnten den Namen von Pireus übernehmen.

00:24:41: Haben sie aber nicht gemacht.

00:24:43: Hat dann Costco gemacht.

00:24:44: Aber es

00:24:44: ist eine total gute Gedankengang, den du hast.

00:24:47: Den hatten wir auch und deswegen sind wir auch beteiligt an, also jetzt nicht an Pireus, aber an verschiedenen Terminals.

00:24:55: Als Beispiel haben wir eine Beteiligung in Trieste.

00:24:59: Wir haben jetzt eine Beteiligung in der Nähe von Istanbul.

00:25:04: Wir machen genau das, was du gesagt hast, zu sagen, spann das Netz breiter und guck auch, dass du die ganzen, ich sag mal, Routen auch gut koordinierst.

00:25:13: Das heißt, wenn jemand bei euch arbeitet, wenn jemand jetzt diesen Podcast wird und sagt, wenn Stüßburg das wär was für mich und im Hafen arbeiten, dann kann es sein, dass der auch unter Umständen zu anderen Hilfen kommt.

00:25:24: Super.

00:25:24: Ja, und das sind ja Leute, die wir am liebsten haben, die auch sagen, ich möchte irgendwo hingehen.

00:25:30: Was sind die Fachkräfte, die am dringendsten sucht für euren Hafen?

00:25:34: Also im Moment sind es auf jeden Fall gewerbliche Profile.

00:25:38: Leute, die rechnen können.

00:25:41: Leute, die gut verpacken können.

00:25:43: Leute, die auch guten Lkw fahren können.

00:25:45: Solche Leute oder Gabelstablerfahrer.

00:25:48: Das heißt KI ersetzt noch nicht alles und Humanoide, Roboter gibt's, sehen wir immer, aber die wandern noch nicht in Heerschaden bei euch am Keilen lang.

00:25:57: Nee, noch

00:25:57: nicht.

00:25:58: Und das wird auch eine Zeit lang noch so bleiben.

00:25:59: Das

00:25:59: wird eine Zeit lang noch so bleiben und ich glaube auch, dass man schon sehen wird, ich meine, das lesen wir ja auch, dass du nicht alles jetzt von KI und von so einem Roboter ersetzt bekommen

00:26:11: wirst.

00:26:12: Noch zwei Ideen zum Schluss, Janana, und zwar habe ich gesehen, Schiffe, das wusste ich gar nicht, die sind natürlich lackiert.

00:26:20: Und ein Großteil des Plastikmülls in den Meeren stammt von der Beschichtung der Schiffe.

00:26:25: Das wusste

00:26:25: ich nicht.

00:26:26: Ja, ich wusste das nämlich auch nicht.

00:26:28: Weil ich dich heute treffe, weil ich dachte, ich bring dir das mit.

00:26:31: Es gibt nämlich eine junge Dame, also dein Alter, die hat eine Firma gegründet Clean Ocean Coatings, ein Start-up für Schiffsbeschichtung.

00:26:40: Und sie behauptet, man muss ja immer vorsichtig sein, sie behauptet, dass ihre Beschichtung super umweltfreundlich werden, also nix Mikroplastik und nix Biozid, haltbarer als der übliche Krempel und die Schiffe dadurch besser durchs was er gleiten wird.

00:26:55: Also es behauptet sich, ihr könnt ja mal in den Hafen ändern, ich weiß es nicht.

00:26:58: Ich wollte jetzt auch überhaupt nicht, Kuchscheiß ist mir nur aufgefallen, dass das so in eure Start-up-Kultur eventuell reinpassen könnte.

00:27:07: Zum Schluss ein Wunsch, den du nochmal für Duisburg und für die Zukunft hast.

00:27:11: Was ist dir für die Entwicklung der Stadt und damit ja auch für die Entwicklung eurer Hafengesellschaft ganz, ganz wichtig?

00:27:18: Dass wir weiter so gut zusammenarbeiten.

00:27:21: und dass wir gemeinsam diese Transformation auch angehen.

00:27:27: Ich würde mir wünschen, dass du vielleicht gerade an ganz anderen Gegenden in Deutschland mal auftrittst, an den Unis, zum Beispiel am Bodensee, das ja ganz idyllisch Zeppelin Uni, da sitzen Firmen wie Rolls-Rolls-Power Systems, die ja auch Sachen für euch produzieren und vielleicht Leute aus der Idyllik hierhin lockst, weil es hier viel spannender

00:27:43: ist.

00:27:43: Auf jeden Fall, was willst du

00:27:44: denn da am Boden?

00:27:46: Sehr gut.

00:27:47: Giordana, vielen Dank

00:27:48: für das Gespräch.

00:27:48: Also

00:27:48: fahren wir los.

00:27:50: Danke.

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