Im Gespräch mit Ulrich Grillo / Erfolgreich und nachhaltig Wirtschaften für Duisburg

Shownotes

Heute spricht Ralph mit Ulrich. Ulrich Grillo war Präsident des BDI, ist Aufsichtsratsvorsitzender von Rheinmetall und leitete die Geschicke der Grillo-Werke AG. So bitter ein Großbrand im eigenen Unternehmen, so bedauernswert der Stellenabbau verdienter Mitarbeiter, wenn Rohstoffe und Absatzmarkt wegbrechen, so zukunftsweisend sind Investitionen in Entsorgung und Recycling: Weil erfolgreiches Wirtschaften das Ergebnis nachhaltiger Transformation ist.

Ulrich Grillo spricht über Sinn und Fairness der CO2-Bepreisung, deutscher Rohstoffarmut, zinkbasierte Batterien und warum den Chinesen Deviseneinnahmen nicht schaden. Ein Gespräch über Synergien zwischen Old und New Economy, warum das Leben mit Optimismus schöner ist, Sören Link ein guter Bürgermeister, Netzwerk und Infrastruktur im Ruhrgebiet keine Grenzen kennen. Und warum Duisburg längst Phoenix aus der Asche ist.

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00:00:00: Naja, Duisburg hat gezeigt in den letzten Jahren, dass wir uns transformieren können, dass wir vor Problemen nicht wegrennen.

00:00:08: Duisburg war, wurde schon von vielen sozusagen in Schul- und Asche geredet und wir sind meines Erachtens wieder erstanden, sind aktiv, sind zukunftsfähig.

00:00:21: Heute spricht Ralf mit

00:00:22: Ulrich.

00:00:23: Ulrich Grillo war Präsident des BDI, ist Aufsichtsratvorsitzender von Rheinmetall und leitet die Geschicke der Grillo-Werke AG.

00:00:31: So bitter ein Großbrand im eigenen Unternehmen, so bedauernswert der Stellenabbau verdienter Mitarbeiter, weil Rohstoffe und Absatzmarkt wegbrechen.

00:00:41: So zukunftsweisen sind Investitionen in Entsorgung und Recycling, weil erfolgreiches Wirtschaften das Ergebnis nachhaltiger Transformation ist.

00:00:50: Ulrich Grillo spricht über Sinn und Fairness der CO-Zwei-Bepreisung, deutscher Rohstoffarmut, zinkbasierte Batterien und warum den Chinesen die Wieseneinnahmen nicht schaden.

00:01:01: Ein Gespräch über Synergie inzwischen Old

00:01:04: und New

00:01:04: Economy, warum das Leben mit Optimismus einfach schöner ist.

00:01:08: Sören Link ein guter Bürgermeister, Netzwerk und Infrastruktur im Ruhrgebiet keine Grenzen kennen und warum Duisburg längst Phönix aus der Asche ist.

00:01:20: Im Podcaststudio des Duisburger Wirtschafts-Sinktanks, DBI, Duisburg Business & Innovation begrüße ich Ulrich Grelle.

00:01:28: Willkommen Ulrich.

00:01:29: Hallo Ralph.

00:01:31: Ein Duisburger durch und durch, hätte ich fast gesagt, jedenfalls eines der wichtigsten Unternehmen dieser Stadt.

00:01:36: Leitest du und ich muss sagen, im September, bin ich zusammengezuckt, als ich die ersten Bilder sah von dem Brandt in der Firma, dessen CEO du bist, dieses Familienunternehmen, von dem du ja auch Anteiler hast und hab gedacht, Hilfe, Hilfe, meine Mutter kommt aus Duisburg.

00:01:52: Ich bin so ein bisschen mit der Gryllurgische groß geworden und hab gedacht, hoffentlich wird das wieder was, denn das sah extrem aus.

00:01:59: Extrem schwarze Wolken, Meter hohe Flammenwände.

00:02:03: Wie ist die Situation im Moment?

00:02:05: Also du hast recht, das war schon heftig.

00:02:09: Ich bin angerufen worden, saß in meinem Büro über die Straße drüber, hab nur eine Riesenrauchwolke gesehen, wollte hingehen, durfte nicht, weil alles zurückgehalten wurde, weil man sagte, wir wissen nicht, was in der Wolke war.

00:02:20: Gott sei Dank war es überhaupt keine Gefährdung, auch nicht für die Bevölkerung.

00:02:25: Der einzige negative Effekt dieses Brandes für die Bevölkerung war, dass das gesamte Wasser in Duisburg, Marxloh, Hamburg für die Löscharbeiten gebraucht wurden und die Leute abends nicht duschen konnten zu Hause, aber das war dann Gott sei Dank schnell wieder.

00:02:38: Das war aber, wie gesagt, und es war wichtig, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind.

00:02:41: Das ist auch bei uns im Werk nicht, das war schon heftig.

00:02:43: Also wir hatten in der Chemieanlage, gab es einen technischen Fehler, das hat auch nachher dann die Sachverständigen haben das geprüft, technischen Fehler.

00:02:52: Chemieanlage, ich hatte immer, es wäre ein Ventilator.

00:02:54: Ja, ein Ventilator in der Chemieanlage, richtig technischer Fehler, der ist festgefahren und dann ist dann Funken übergesprungen, es war trocken, windig, Holzdecken, dann ging das relativ schnell.

00:03:04: Zwei Hundert und siebzig Feuerwehrleute am Gelände.

00:03:05: Das war schon heftig.

00:03:06: Und die Zings-Bullfahrt-Anlage und die Recycling-Anlage ist komplett Drehrohr, komplett abgebrannt.

00:03:13: Wie gesagt, keine Menschen zu Schaden gekommen.

00:03:15: Wir haben dann Aufräumarbeiten wochenlang, monatelang gemacht, sind jetzt mit der Neukonzepierung beschäftigt.

00:03:22: Das dauert lange, nicht nur die Genehmigung, sondern auch das Engineering, das Plan der Anlage.

00:03:29: Und fangen jetzt an.

00:03:32: zu reinvestieren, also neu aufzubauen, einen Teil der Anlage.

00:03:37: Und zwar das Thema Recycling, wo wir gebraucht sind, alte Säure neben sich sozusagen verbrennen und Frischsäure, Schwefelsäure wieder an den Kunden liefern.

00:03:46: Das ist ein Geschäft, was wir ausbauen, was wir wieder aufbauen und ausbauen.

00:03:49: Da hatten wir auch vorher eine riesige Investition, sogenannte OPAL, also einen großen Ofen für siebzig Millionen Euro investiert.

00:03:56: Den wollten wir eine Woche später, also eine Woche nach dem Brand, Einweinfeierlich, der Oberbürgermeister, alle möglichen Leute waren eingeladen, hatten zugesagt, das haben wir natürlich abgesagt, den haben wir dann im Januar im Betrieb genommen.

00:04:08: Gott sei Dank hatten wir den, weil wir dann überbrücken konnten.

00:04:11: So, das war jetzt eben dieses Thema Recycling wieder aufbauen.

00:04:14: Das Thema Zingsulfatanlage werden wir nicht wieder aufbauen.

00:04:19: Das haben wir auch schon, stand auch schon in der Zeitung, ist bekannt.

00:04:23: Was bedeutet das für die Mitarbeiter?

00:04:26: Für die Mitarbeiter ist das schon miter.

00:04:27: Wir haben direkte Mitarbeiter in der Zingsulfahrtanlage rund dreißig gehabt und da müssen wir, da haben wir schon Personalmaßnahmen ergriffen, war ja auch in der Zeitung hier, dass wir insgesamt siebzig bis hundert je nachdem, wie wir das der Mitarbeiter abbauen mussten am Standort, da war das Thema Zingsulfahrt.

00:04:45: Indirekt und nicht nur Indirekt auch direkt beteiligt.

00:04:47: Das ist leider so, aber wir können uns nicht gegen die Kunden wehren.

00:04:50: Die Kunden haben sich woanders eingedeckt in der Zwischenzeit.

00:04:54: Sie brauchten das, die Lieferanten, die uns die Rohstoffe geliefert haben, um die Produktion von Zings- und Fahrt herzustellen, haben auch wo andere Ablässe gefunden haben, das auch woanders hingeliefert, sodass wir also einerseits keine Rohstoffe und andererseits keinen Absatzmarkt mehr haben.

00:05:09: Und dann macht es keinen Sinn, da viel Geld, viele Millionen Euro wieder reinzustecken, wenn man nachher wissen, das klappt nicht.

00:05:15: Das ist leider so, das ist bitter.

00:05:17: Aber es seht praktisch die logische Folge, eine solche Katastrophe.

00:05:20: Die Kunden brechen weg.

00:05:24: Wir waren Gott sei Dank vernünftig versichert.

00:05:26: Also das war nicht das Problem.

00:05:28: Die Versicherung tragen den Schaden.

00:05:30: Das

00:05:32: hilft

00:05:33: begrenzt.

00:05:33: Also das bringt nichts.

00:05:34: Dann die Versicherungsgelder wir investieren in eine Anlage, die nachher keine Kunden mehr hat.

00:05:38: Ja, da machen wir die fullste nachher.

00:05:39: Also insofern mussten wir leider diesen Schritt machen.

00:05:43: D.h.

00:05:44: zum Stück müsst ihr euch neu erfinden?

00:05:47: Naja, nein.

00:05:49: Ein Stück haben wir abschneiden müssen.

00:05:50: Das ist das Thema Singleswollfahrt, das neu erfinden, das Thema Entsorgung, Recycling.

00:05:57: Das werden wir ausbauen.

00:05:58: Das ist ein weiterer Erfindung.

00:05:59: Ich würde mal so sagen, weiterentwickeln, größer werden, auch größeren Kundenstamm akquirieren.

00:06:04: Da sind wir durchaus Spezialisten.

00:06:06: Es ist schon

00:06:07: so.

00:06:07: Das ist deine Chance.

00:06:08: Also insofern wollen wir das positiv ergreifen.

00:06:10: Und da wirklich, wir bauen auch eine Turbine, die ist mit abgebrannt.

00:06:14: Turbine, bei dem Verbrennungsprozess entsteht Dampf.

00:06:17: Das ist Energie.

00:06:18: Und die geht heute nach dem Brand, seit dem Brand, leider in die Atmosphäre, was natürlich ökologisch völlig geblödsinn ist.

00:06:25: Bauen eine neue Turbine ist auch eine Chance und damit diese auch größer.

00:06:28: Das heißt, wir erzeugen Energie mit diesem Verfahren.

00:06:31: Und bauen dann auch noch eine Schwefelsäure, einen Nagelspäter dazu.

00:06:35: Also insofern... Dieser Teil wird ausgebaut, wird größer als vorher.

00:06:40: Moderner, nachhaltiger.

00:06:42: Entstehen da neue Jobs für neue junge Leute?

00:06:45: Ja, nicht viel.

00:06:45: Also da wird nicht viel neue Jobs.

00:06:47: Das ist ja alles sehr viel Maschineiro und Chemieindustrie.

00:06:49: Mit Steuer wird gesteuert, aber das läuft dann von alleine.

00:06:52: Also da sind nicht viele neue Jobs insgesamt.

00:06:55: Aber mit das Zielen natürlich Jobs neu anzusiedeln in Duisburg.

00:06:59: Wir stellen liebe Leute ein, als dass wir sie entlassen, das ist völlig klar.

00:07:03: Und im Rahmen der Möglichkeit machen wir das, aber das wird die Lücke des Zingstuhlfahrts nicht kompensieren.

00:07:09: Kommt euch der Strompreis, den du ja häufig gefordert hast und seit langem gefordert hast und diese Strompreissenkung und der beumte Industrie-Strompreis, kommt euch in der jetzigen Situation zur Route?

00:07:22: Nein, im Chemiebereich ist das auch nicht so energieintensiv.

00:07:28: Im Gegenteil, da erzeugen wir sogar Energie, wie gerade erläutert durch die Turbine.

00:07:33: Insgesamt der Strompreis, der ist natürlich für den Standort Duisburg gerade für die Metallabverarbeitung schon wichtig.

00:07:40: Der Industriestrompreis, der jetzt diskutiert wird, ist ja jetzt in Umrissen erkennbar, wie das laufen soll.

00:07:46: Und

00:07:47: drei Jahre befristet.

00:07:48: Ja, das ist schon mal etwas, aber wenn ich eine Investition tätige, dann denke ich natürlich über einen längeren Horizont drei Jahre.

00:07:57: Uns hilft da kaum, weil wir sind... kommen in die Vergünstigung der sogenannten Strompreis Kompensation.

00:08:03: Es ist ein anderes Hilfsmittel für besonders energieintensive Unternehmen.

00:08:07: Ihr kriegt

00:08:07: schon was und kriegt das nicht noch dazu.

00:08:09: Eigentlich richtigerweise, ehrlicherweise nicht doppelt, sondern man muss unterscheiden dann oder wählen zwischen Strompreis Kompensation und Industriestrompreis und das günstigere

00:08:20: ist

00:08:21: die Kompensation.

00:08:22: Also insofern profitieren wir jetzt nicht von den Industriestrompreis.

00:08:26: Wenn ich an meine Wettbewerber, wenn ich an die Wirtschaft in Deutschland grundsätzlich denke, ist das auf jeden Fall eine richtige Maßnahme dieser Industriestrompreis, weil für andere Wettbewerbsintensive Unternehmen, energieintensive Unternehmen, die nicht in die Vergünstigung dieser Strompreiskompensation kommen, die haben natürlich einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den ausländischen Konkurrenten.

00:08:47: Und diese Befristung auf drei Jahre, würdest du sagen, da sollte man nochmal darüber nachdenken?

00:08:52: Sollte man drüber nach, ich verstehe natürlich die Politik, den Staat.

00:08:56: Ich muss irgendwo in die Mittel begrenzt.

00:08:59: Insofern ist es klar, dass man erstmal gucken will, wie entwickelt sich das?

00:09:03: Drei Jahre, aber aus Sicht der Unternehmen, die investieren wollen und Investitionsplanung läuft normalerweise bei solchen Anlagen über zehn, fünfzehn Jahre, da helfen die drei Jahre nicht.

00:09:15: Das ist natürlich eine hohe Unsicherheit danach.

00:09:16: Also das ist für Wachstumsinvestitionen, für neue Investitionen wird das wahrscheinlich nicht viel helfen.

00:09:22: Im Grunde ist eure Situation des Familienunternehmens grillo so ein bisschen paradigmatisch für die gesamte Situation der Industrie in Deutschland.

00:09:30: Das ist mein Eindruck.

00:09:31: Es sind extrem Schwierigkeiten.

00:09:32: Und das ist im Moment so eine Phase, wo man nicht richtig weiß, kriegen wir die Kurve.

00:09:37: Ihr werdet sie kriegen hier in Duisburg, aber insgesamt sieht es verdammt schwierig aus.

00:09:42: Und ich habe mit Interesse gesehen, dass ein Kollege von dir in Essen Yvonnek Chef Kullmann, so durch die Zeitung zieht seit einiger Zeit, er hat mit der FAZ angefangen, Süddeutsche Tagesthemen usw.

00:09:53: und sagt, diese CO-II-Preisgeschichte, die muss weg.

00:09:57: Der Emissionshandel, ETS-II, das ist alles Unfug, der uns unglaublich belastet, den gibt es nirgendwo sonst auf der Welt, nicht in Asien und nicht in Amerika, aber bei uns gibt es das und das belastet uns.

00:10:10: und lasst uns mit diesem Unfug aufhören, jetzt mal so sehr plakativ zugeschwetzt.

00:10:14: ...

00:10:16: unterstützt du ihm bei der Kampagne oder bist du ein bisschen zahlbar?

00:10:18: Also, der Herr Kuhlmann redet gerne plakativ und das ist auch richtig, weil dann kommen die Botschaften an.

00:10:24: Also, ich, dieses Instrument des CO-Zweihandels ... ... ist grundsätzlich kein schlechtes, witzigerweise, ich habe ja ein Münzer studiert ... ... und habe genau über dieses Instrument vor ... ... mittlerweile ... ... ja, dreiundzwanzig, ne, dreißig, vierneißig Jahren meine Diplomalt geschrieben, genau dieses Instrument und ... weil ich noch ganz kreativ nie gedacht damals, dass das so berühmt wird, dass Instrumente richtig angewendet und vor allen Dingen von allen angewendet.

00:10:54: Und das ist das, was Herr Kuhlmann sagt, von allen angewendet.

00:10:56: Das heißt auch von unseren Bewerbern, auch weltweit.

00:10:59: Dann ist das ein richtiges Instrument, weil es ist ein gutes Lenkungsinstrument und es lenkt dazu eben CO-Zwei sparsam zu produzieren.

00:11:07: Ja, das wird ja belohnt.

00:11:08: Das ist ja an sich ein gutes Instrument.

00:11:10: Der Nachteil, den wir haben, dass das in Deutschland sehr konsequent angewendet wird, aber in Wettbewerbsländern nicht.

00:11:17: Dann gibt es ein neues Verfahren C-Bam, was das ausgleichen soll,

00:11:21: was

00:11:21: aber nicht an der Grenze genau, aber nicht richtig funktioniert, weil es auch nicht richtig kontrollierbar ist.

00:11:26: Und es muss eben an einem Instrument, was geändert werden, an der Hand haben, was geändert werden.

00:11:32: Völlig abschaffen, glaube ich, ist nicht der richtige Weg, weil es eben grundsätzlich ein vernünftiges Instrument ist und wir müssen einfach den CO-Zooi-Ausstoß reduzieren.

00:11:42: Und das Instrument soll ja auch die belohnen, die den CO-Zwei-Ausstoß reduzieren.

00:11:48: Also insofern nochmal, es funktioniert.

00:11:50: Es ist gut, aber es funktioniert eben nicht über alle Grenzen hinweg.

00:11:54: Wettbewerbsneutral.

00:11:55: Und das ist das Problem.

00:11:56: Aber wenn sich die anderen nicht dran halten, also Asien nicht, China nicht zum Beispiel und die USA nicht.

00:12:03: Und wie du gerade gesagt hast, der Ausgleich einer Grenze nicht funktioniert, dass man denen dann strafsteuern.

00:12:09: aufbrummen, wenn die mit ihrem dreckigen Stahl zum Beispiel in die EU kommen.

00:12:12: Also wenn das so ist, die halten sich nicht an die Spielregel und soll funktioniert aber auch nicht.

00:12:17: Hat Kuhlmann dann nicht doch rechte Antwort?

00:12:19: Naja, das einfachste wäre es völlig abzuschaffen.

00:12:22: Ich bin eher für den Weg, dass ich versuche, diese Nachteile, die wir haben, nach und nach auf politischen und auf Behandlungswege, auf vielen verschiedenen Wegen, Möglichkeiten, die wir haben.

00:12:32: erst mal versuchen zu reduzieren.

00:12:34: Das darf nicht zehn Jahre dauern, dann ist die Stimminus drin, mich weg.

00:12:37: Also müssen da Gas geben, die Politik, die muss das aufgreifen, die muss sich schnell aufgreifen.

00:12:44: Ja, und wir haben eine sehr energische Wirtschaftsministerium, wir haben ja auch ein Bundeskanzler, der die Wirtschaft unterstützt wird.

00:12:49: Und schätzen, das ist ein A-Thema, da müssen wir Gas geben.

00:12:53: damit wir eben nicht zu viel verlieren.

00:12:56: Wir haben eine Verlängerung, aber irgendwann ist das Spiel zu Ende.

00:12:58: Und dann ist es eben, bis dahin müssen wir was tun.

00:13:00: Aber ich würde es nicht, also ich würde es nicht sofort, wir können nicht alles sofort abschaffen.

00:13:04: Das sind schon sinnvolle Instrumente.

00:13:08: Mit Blick auf Duisburg von der von der hohen Weltlage sozusagen auf diese Stadt City of Transformation.

00:13:15: Was würdest du sagen, befähigt Duisburg zur Transformation?

00:13:18: und was fehlt auch?

00:13:21: damit es wirklich Sag mal wie Pittsburgh in den USA und Pennsylvania so die Stadt nach vorne ist.

00:13:29: Naja, Duisburg hat gezeigt in den letzten Jahren, dass wir uns transformieren können, dass wir vor Problemen nicht wegrennen, dass wir eine ganze Menge hinkriegen.

00:13:40: Wir hätten Duisburg vor vielen Jahren mit der Schwerindustrie.

00:13:44: mit den vielen Problemen.

00:13:45: Ich glaube, eine der höchst verschuldeten Kommunen überhaupt.

00:13:48: Industrie wandert ab mit vielen strukturellen Problemen, Migrationsproblemen.

00:13:53: Ich will jetzt nicht das Thema Lovebrate zitieren, aber letztlich war es auch so düstbrüchbar, wurde schon von vielen sozusagen in Schuld und Asche geredet.

00:14:03: Und wir sind, meines Erachtens, gut aufgestanden, wieder wieder erstanden, sind aktiv, sind... Zukunftsfähig, es passiert eine ganze Menge, es muss noch mehr passieren.

00:14:17: Die Entschuldigung, das Thema ist gut, die Grundsteuer gehen zurück, die Gewerbesteuer geht langsam zurück, immer vom hohen Ebo.

00:14:24: Da ist noch ein langer Weg und wir werden schneller.

00:14:29: Was müsste noch mehr passieren?

00:14:30: Ich habe

00:14:31: gerade gehört von einem Kollegen, dass Duisburg mittlerweile führend ist in der Schnelligkeit der Baugenehmigung.

00:14:38: Wir konnten heute, ich habe heute Morgen noch was gelesen, dass die Baugenehmung jetzt endlich wieder zunehmend nach einem langen Loch, die die Einfamilienhäuse, siebzehn Prozent gestiegen, nicht in Duisburg jetzt, aber allgemein, und dass Duisburg bei der Schnelligkeit der Baugenehmung führend ist.

00:14:52: Bei anderen Themen kann man noch ein bisschen nachlegen.

00:14:54: Wir müssen insgesamt noch schneller werden, Verwaltung schneller werden, wir müssen Wir müssen, sagen wir mal, attraktiver noch für neue Industrien werden.

00:15:02: Wir müssen die Transformation der Grundstoffindustrie, ob das Stahl ist, das Industrie ist auch ein bisschen zig Industrie bei uns.

00:15:08: Wir müssen wir forcieren.

00:15:09: Wir müssen die neue Modelle rein.

00:15:11: Dafür haben wir die DBI, die Duisburg Business und Innovation.

00:15:14: Das sind die Initiative, da sitzen wir gerade.

00:15:17: Das sind gute Ansätze.

00:15:18: Auch das hat ja mit Oberbürgermeister Link.

00:15:21: ... initiiert und ich muss sagen, er hat schon einen guten Sinn, wie ich die Wirtschaft wieder nach vorne bringen will.

00:15:28: Und insofern bin ich eigentlich immer optimistisch, das Leben auch schöner, aber bin ich auch ganz optimistisch für Duisburg.

00:15:35: Dem schieße ich mich gerne an, der optimistischen Lebenseinstellung.

00:15:37: Du warst ja eine Zeit lang im operativen Geschäft auch bei Rheinmetall.

00:15:41: Und bist ja im Aufsichtsrat, bist ja glaube ich Vorsitzender auch.

00:15:45: Und ich habe oft gedacht, wenn Duisburg hier mit der Stahlgeschichte, mit der Logistik, mit den ganzen Fähigkeiten, die die Stadt hat, das wäre ja... Eigentlich auch ein Platz für Rüstungsindustrie, für Rüstungsproduktion, für Drohnen, was auch immer.

00:15:58: Siehst du da eine Chance, gerade auch aus deiner Rheinmetallperspektive, wo du da so ein bisschen die Situation kennst?

00:16:03: Ja, die DBI hat auch einen Arbeitskreis gegründet, wo uns mit dem Thema beschäftigen, was können wir für die Rüstungsindustrie tun?

00:16:10: Logistisch, also jetzt nicht nur für Rheinmetall, sondern insgesamt auch für die Bundeswehr, für die Logistik.

00:16:15: Da haben wir sicherlich Potenzial, da können wir eine ganze Menge tun.

00:16:18: Ich meine, stahlklar, die Stahlunternehmen haben sich früher in den Zeiten der Friedensdividende, wo wenig los war, haben sich alle aus der Rüstungsindustrie verabschiedet, weil kaum Mengen da war.

00:16:28: Das steigt jetzt an.

00:16:29: Jetzt wollen alle Stahlunternehmen natürlich auch mit Rheinmetall und anderen Unternehmen zusammenarbeiten.

00:16:34: Da gibt es viele Gespräche.

00:16:36: Das ist auch sicherlich gut und da ist auch gerade Rheinmetall ein Riesenwachstum.

00:16:41: Wächst auch bei dem Zunäfer an, das ist eine gute Chance.

00:16:44: Ich glaube, das ist für Duisburg schon eine Chance.

00:16:48: Es fehlt Reihenmitteil, jetzt speziell die, die kenne ich natürlich besonders gut, nicht ein Standort.

00:16:52: Wir haben viele Standorte deutschlandweit, europaweit.

00:16:57: Bauen gerade an fünfzehn Fertigungsstätten entweder neu oder bauen weiter.

00:17:03: Und da kann auch Duisburg laut sein, aber wir haben zum Beispiel, Sie kennen das Thema Weze, dieses Mittelteil vom F- Thirty, was Rammetall auch macht.

00:17:12: Wir spruch haben Weze, was wir dann in Weze angelandet haben.

00:17:15: Das war bekannt, dass wir da einen Standort suchen, wo wir dann mit Lockheed zusammen eine Fertigung aufbauen.

00:17:20: Ich glaube, der Pappberger, der Vorstandsvorsitzende Rammetall hatte von dreizehn Ministerpräsidenten Anrufe, also überall, die schlagen sich darum.

00:17:28: Das heißt, Es ist natürlich schon ein großer Bedarf auch da und da ist der Wettbewerb auch für Duisburg groß.

00:17:36: Aber ich würde sagen, Wettbewerb kann ja auch gesund sein, also müssen wir was tun.

00:17:41: Duisburg hat ja die Uni auch als Standortfaktor, war mit TBI entbezirken und hat gesehen, wie welche Rolle Carnegie Mellender spielt, wie beurteilt es zu die Rolle der Universität.

00:17:54: Also ich wundere mich oft, dass Wenn ich versuche, Golf zu lernen.

00:17:58: Du bist Golfspieler.

00:18:00: Ja,

00:18:00: aber schon seit zehn Jahren keinen Schläger mehr in der Hand gehabt

00:18:03: hat.

00:18:03: Was im Ernst?

00:18:04: Ja, ja, das ist irgendwie... habe ich zu viel andere Sachen zu tun.

00:18:09: Aber

00:18:09: es kommt wieder bessere Zeiten.

00:18:12: Das lässt mich hoffen für dich.

00:18:14: Und du hattest ein Golflehrer und der hat ja mal Golf gespielt.

00:18:18: Gehst du an die Uni, studierst irgendwas mit Wirtschaft, steht an Professor, der eins mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nie gemacht hat, nämlich in Unternehmen geleitet, egal wie groß jetzt.

00:18:25: Null Praxis, der rechnet dir mathematischen Modelle vor.

00:18:29: Du kennst es ja, du hast BWL studiert in Münster.

00:18:33: Ist das nicht so ein bisschen gaga?

00:18:34: Müssten nicht viel mehr Praktiker wie du auch an die Hochschule?

00:18:37: Zum Beispiel eine wie Essen-Düßburg, Grilloseminar.

00:18:41: Na ja, kann man machen, ist sich gleich interessant.

00:18:44: Würde sicherlich auch Spaß machen, mal mit den Studenten zu reden, überhaupt keine Frage.

00:18:49: Aber das ist immer schon so gewesen, einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

00:18:54: Und die Theorie ist

00:18:55: auch

00:18:55: gut, die habe ich nun auch gelernt, fünf Jahre Münzer studiert.

00:18:59: hat im Zweifel nicht geschadet und war natürlich theoretisch.

00:19:02: und die Praxis lernt man dann.

00:19:04: Ja, die lernt man dann von allen.

00:19:05: Ich kann nicht von allen das Gleiche lernen.

00:19:07: Also es ist sicherlich gut, einen Lehrer zu haben, der ihm die Theorie gibt und dann muss ich woanders die Praxis lernen oder mit anderen.

00:19:13: Mit meinen Chefs, von meinen Chefs, wie auch immer was lernen.

00:19:15: Also das würde ich jetzt gar nicht mal so negativ sagen, aber wenn die Wirtschaft ein bisschen mehr in die Universitäten geht und das machen ja viele, das ist ja nicht jetzt und gibt es auch in Duisburg, das ist sicherlich eine gute Mischung dann.

00:19:27: Aber du kannst dir das für dich vorstellen auch da mal im Seminar irgendwann?

00:19:31: Naja,

00:19:31: also im Moment habe ich da keine Zeit zu, ähnlicherweise, weil ich so viele Themen habe, mit Grillo, mit Rheinmetall, mit verschiedenen anderen Dingen, aber grundsätzlich finde ich das eine gute Geschichte.

00:19:40: Und wie gesagt, ich kenne auch einige, die das machen, also insofern die Theorie und Praxis, das ein bisschen vermischen ist sicherlich ein guter Weg.

00:19:49: Bei Raimeter nochmal ist mir der Gedanke durch den Kopf geschossen.

00:19:52: Bedaust du manchmal, dass du da nicht mehr im operativen Geschäft bist, gerade jetzt, wo die Ukraine so massiv unter Druck ist und Putin uns so gefährlich wird?

00:20:00: Naja, also ich war von nineteenhundertdreinneunzig bis zweitausendeins.

00:20:04: Bei Raimeter operativ tätig.

00:20:06: Danach bin ich ins Familienunternehmen in die Grillowerke eingestiegen.

00:20:09: Das war eine tolle Managementzeit.

00:20:10: Die acht Jahre, da habe ich viel machen können, viel lernen können.

00:20:14: Ich hatte damals einen Chef.

00:20:15: Wohlstandsvorsitzende, der mich in jungen Jahren in große Aufgaben reingeschmissen habe, habe immer noch nicht viel gelernt.

00:20:20: Da war das Thema Praxis, nach der Theorie im Studium oder Unternehmensberatung war ich da in mehrner Praxis.

00:20:25: Hat viel Spaß gemacht, dann bin ich eben ins Familienunternehmen gegangen.

00:20:28: Ich bin dann in den Aufsichtsrat einzutreten, also aus einer anderen Perspektive.

00:20:36: Aber weil ich da so schöne acht Jahre Berufsjahre hatte, hänge ich also auch emotional an dem Unternehmen, kenne viele Leute, kenne den Vorstandsvorsitzenden schon lange, also bin da sicherlich etwas mehr involviert als ein normaler Aufsichtsratsvorsitzender.

00:20:50: Würde ich da jetzt operative Aufgaben machen, also die Aufgaben bei Grillo, die beim Familienunternehmen, die machen mir viel Spaß und insofern ist diese Mischung jetzt operativ, das Unternehmen, das Familienunternehmen zu führen, was ja auch emotional sehr wichtig ist, was mir schon am Herzen liegt, wo ich als fünfte Generation in der Pflicht stehe.

00:21:07: Das macht schon Freude.

00:21:08: und sagen wir die andere Beschäftigung bei Rahmetal in so einer Zeit, in einem wachsenden Unternehmen, das ist ja, das ist nicht ganz so alt wie Grillor, aber immerhin auch hundertfünfzehn, hundertsein, sieben Jahre alt, Rahmetal, hat Wachstumsraten wie ein Start-up, das ist schon faszinierend auch.

00:21:23: Also insofern machen wir das auch viel Freude.

00:21:25: Wie wichtig ist Rahmetal für die Ukraine?

00:21:29: Wichtig.

00:21:29: Also durchaus wichtig sicherlich, viele andere auch und... Die Ukraine ist für Rheinmetall nicht unbedingt so wichtig, es ist ein kleiner Teil, Rheinmetall wächst sehr stark.

00:21:43: Also ist es schon wichtig und die Ukraine braucht Unterstützung natürlich und die kriegt sie auch von Rheinmetall sehr intensiv, die kriegt sie auch von anderen Regionen, aber ich glaube das ist schon wichtig.

00:21:55: Wir alle sind und das ist wichtig, auch gerade bei Rheinmetall.

00:21:59: Wir sind interessiert, dass der Konflikt morgen aufhört.

00:22:03: Es ist also nicht so, dass wir, das man mal könnte, meinen Menschen, die verdienen sozusagen an dem Konflikt und wollen, dass er ewig läuft.

00:22:10: Nein, auch wir kämpfen dafür, dass er aufhört, weil wir glauben und sicher sind, dass die in Deutschland aber auch in den europäischen Kunden mittlerweile überall klar geworden ist, auch wenn dieser Konflikt zu Ende ist, es wird viele Konflikte haben und wir haben eben dreißig Jahre in dem Denken gelebt, Mensch, wir brauchen.

00:22:31: Das Thema Verteidigung nicht mehr.

00:22:33: Und wir haben aber eine Verantwortung für die Sicherheit.

00:22:36: Wir brauchen Sicherheit und ohne Sicherheit ist alles nichts.

00:22:38: Und dieses Bewusstsein ist da, ich glaube, also insofern wird das ein längeres Thema sein.

00:22:43: Und der Ukraine-Krieg war zwar der Auslöser des Booms der Rüstungsindustrie, aber nicht der Grund.

00:22:52: Der Grund war, dass wir dreißig Jahre nichts getan haben, dass wir dreißig Jahre von der Friedensliebe der Linde gelebt haben.

00:22:57: Und das ist jetzt eben klar geworden, dass das falsch war.

00:23:00: Die Okeine war der Weckruf.

00:23:01: Der Weckruf.

00:23:02: Ja, genau.

00:23:02: Das ist ein guter Punkt.

00:23:04: Und die verdrehen Liste vor uns zur Grenel, vielleicht auch irgendwas, was den Städten hilft, sich gegen diese Drohnenattacken zu wehren, die ja gerade zu Listen treffen?

00:23:15: Naja, also da gibt es verschiedene Instrumente, natürlich kleinere und größere Art.

00:23:20: Wir haben gestern, gestern war der Kapitalmarkttag vom Rheinmetall und da war eine gute Übersicht, wenn man die die kritischen Infrastrukturen in Deutschland schützen will.

00:23:33: Da gibt es ganz genaue Zahlen, haben wir ganz genaue Analysen.

00:23:35: Wir haben auch Flugabwehr, Drohnenabwehr, Geräte sozusagen und da haben wir ganz genaue Analysen, was dafür notwendig wäre.

00:23:43: Das wäre eine größere Investition, aber da gibt es Mittel, aber auch das kostet wieder Geld.

00:23:47: Also wir reden natürlich im Moment über große Sungen, die ausgegeben werden.

00:23:52: Wir müssen auch für die Sicherheit der nationalen Infrastruktur und so weiter müssen wir auch Geld investieren.

00:23:57: Aber da gibt es schon Objekt dafür.

00:24:04: Das stimmt mich etwas optimistisch, weil ein Bekannter von mir leitet das Studio in Kiev und muss jede Nacht in einem bunter Bunker gehen, der lebt hautnah, was das bedeutet.

00:24:13: Ja,

00:24:13: also das ist schon heftig, was in der Ukraine passiert und wir haben ja auch Standorte, Rameter hat Standorte in der Ukraine, hilft da vor Ort und das ist natürlich auch nicht, auch nicht so ganz so einfach.

00:24:23: Also es ist schon, was da die Bevölkerung aushalten muss, gerade in Kiev, aber auch in anderen Krisenregionen noch schlimmer, das ist schon Wahnsinn.

00:24:29: Also man kann wirklich nur hoffen, dass dieser Konflikt schnell zum Ende findet.

00:24:42: Dronen optimieren, die kriegen Dronen von der ukrainischen Amelie sind eigentlich schon wieder veraltet, wenn sie geliefert werden und die bestellen sich teilweise über Alibaba Ersatzsteile und frickelen sozusagen auf dem Schlachtferl diese neuen Teile.

00:24:54: Das

00:24:54: ist unglaublich, du hast völlig recht, es ist unglaublich, wenn man die Bilder, wenn man Informationen kriegt, wenn man die Bilder sieht, wie kreativ, wie hart, wie einsatzfähig, wie engagiert die Soldaten da kämpfen, teilweise mit der Hand im Mund sozusagen oder wie man sagt, ja.

00:25:09: Und dann kreativ sind und improvisieren.

00:25:12: Das ist also schon Wahnsinn.

00:25:13: Und da kann man nur den Hut verziehen.

00:25:17: Wenn man ein bisschen in deinem beruflichen Fotoalbum blättern würde, das ist ja lustig.

00:25:21: Da ist ja viel Weltgeschichte auch drin.

00:25:23: Und ich beneide dich eigentlich darum, dass du mit meinem amerikanischen Lieblingspräsidenten hast, zur Abend essen können, Barack Obama.

00:25:31: Das ist jetzt schon ein paar Monate her.

00:25:34: Das war zu Anfang deiner DBI-Zeit, glaube ich, noch ne was Chef des DBI.

00:25:41: Ich bin schon DBI-infiziert, weil das Podcast schön ist.

00:25:45: DBI und BDI, Bunddeutsch der deutschen Industrie, warst du für drei

00:25:49: Jahre?

00:25:50: Ja, vier

00:25:51: Jahre.

00:25:52: Genau, und da gehört es sozusagen zu den positiven Seiten, dass du da in der Nähe von Obama gesessen hast beim Abendessen, das ist ja noch ganz kurz die Szenerie.

00:26:01: Also das war, ich war von dem Jahr zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, getroffen, also zwei, die mir besonders in Erinnerung waren, zweimal mit Präsident Obama, den ich mehrmals getroffen habe, Obama und Merkel, die konnten unheimlich gut miteinander, also die haben wirklich auch sich gefrotzt, das war wirklich nett, das war wirklich ein gutes, und da waren wir, saßen wir genauso gegenüber wie wir, aber Abendessen größer Art, und dann war Staatsbesuch, ihr paar Obama in Berlin, meine Frau und ich, wir kriegten eine Einladung, Bittenpapier handgeschrieben zum, zum Staat, die eine Abend Und das ging bei uns an der Kühlschrank, da hängen immer die Wichtigen-Einladung.

00:26:49: Na ja, dann kam man an der Schloss Scharlottenburg an und hat Frau Merkel uns erst ihr paar Obama vorgestellt, die Filet und alles gut.

00:26:57: Und dann kam ihr Staatssekretär und sagte, Herr Grüttel, haben Sie die Tischkarte gekriegt?

00:27:00: Ja, ich sag, Nummer dreizehn ist irgendwo, wo auch immer.

00:27:02: Nee, nee, ich sag da Nummer dreizehn ist der Tisch.

00:27:05: Oh, sag ich, war nervös.

00:27:07: Und naja, dann saß man da im Tisch, ich saß dann erst Frau Merkel, dann Obama, dann saß ich und rechts Dirk Nowitzki und das war ein irre Abend.

00:27:15: Das war wirklich, Obama ist unglaublich charmant auch.

00:27:19: Und dann konnte man reden.

00:27:20: Wir haben immer vor mir, immer die Kinder hatten auch von meiner Töchter was aufgeschrieben.

00:27:24: Das erste war, dass ich mit Frau Merkel versucht habe, ihm zu erklären, was Königsberg-Lopste sind.

00:27:28: Die gab es nämlich zum Abendessen von Tim Rau, also was ganz besonderes Abendessen.

00:27:32: Und das war

00:27:33: wirklich, das

00:27:36: war wirklich, also das war wirklich ein toller Abend, auch über Politik geredet und so weiter.

00:27:42: Nachher noch mit ihr, Frau Obama und meine Frau saß neben Bischof Woelki.

00:27:47: Der auch am Tisch nahe und es war wirklich ein toller Abend.

00:27:49: Wir haben es nachher im Fernsehen gesehen.

00:27:50: Die Kinder, unsere Kinder haben es auch im Fernsehen übertragen.

00:27:52: Wir haben gesagt, was haben wir denn hier überlegt?

00:27:53: Das war nett.

00:27:54: Und aber auch dann die etwas kleineren Treffen mit der Oma.

00:27:56: Das war immer lustig.

00:27:58: In Washington war das dann oder auch in Berlin?

00:27:59: Nee,

00:27:59: nee, das war in Berlin.

00:28:00: Das war immer in Berlin.

00:28:02: Hannover Messe und so weiter und hatte mir immer sein Beast gezeigt, dieses Auto, was dann immer da oben fuhr.

00:28:06: Also es war schon spannend.

00:28:08: Darfst du drinnen sitzen?

00:28:09: Ich hab ganz kurz drinnen gesehen.

00:28:10: Das hatte ich mir gezeigt.

00:28:11: Ja, ja.

00:28:12: Und die Türen allein schon.

00:28:13: Ich war schon... und das zweite Treffen war eigentlich mit der Queen.

00:28:19: Irgendwann war die Queen zu Gast in Berlin und hat eine deutsche Botschaft und dann war ein Große auch mal im Garten und die Queen mit ihrem Garten war dann auch da und dann konnte man mit ihr sprechen.

00:28:30: Ich bin etwas größer und die Queen war etwas kleiner, haben uns da unterhalten.

00:28:34: Das war irgendwo auch beeindruckend, also nicht so lange wie mit Obama und nicht so lustig.

00:28:38: Das war eine spannende Zeit und ich habe auch mit Putin mich getroffen oder unterhalten und mit Xie, der mich chinesen, und der mit Putin war es dann in Englisch oder Englisch.

00:28:47: Du hast recht.

00:28:47: Du hast recht.

00:28:48: Du hast recht.

00:28:48: Du hast recht.

00:28:48: Du hast recht.

00:28:49: Du hast recht.

00:28:49: Du hast recht.

00:28:49: Du hast recht.

00:28:50: Du hast recht.

00:28:50: Du hast recht.

00:28:50: Du hast recht.

00:28:51: Du hast recht.

00:28:51: Du hast recht.

00:28:51: Du hast recht.

00:28:52: Du hast recht.

00:28:52: Du hast recht.

00:28:52: Du hast recht.

00:28:53: Du hast recht.

00:28:53: Du hast recht.

00:28:53: Du hast recht.

00:28:54: Du hast recht.

00:28:54: Du hast recht.

00:28:55: Du hast recht.

00:28:55: Du hast recht.

00:28:55: Du hast recht.

00:28:56: Du hast recht.

00:28:56: Du hast recht.

00:28:56: Du hast recht.

00:28:57: Regierungschefs, das war eine spannende Zeit.

00:28:59: Wie war Putin im Gespräch mit dir, wenn das vergeist?

00:29:01: Putin war eigentlich relativ, das ist auch noch eine Anekdote.

00:29:05: Mit dem haben wir relativ kurz gesprochen.

00:29:06: Da war Hannover-Messe und dann ist es so üblich, dass ich dann mit Frau Merkel und dem Staatsgast, das ist immer eine aus dem Ausland, da die Hannover-Messe öffnen darf und da rumlaufen darf.

00:29:15: So, und, äh, achtzehn Uhr war Treffpunkt.

00:29:18: Frau Merkel, wir haben ein Tasse Kaffee getocht und sagte, der Putin, er lässt mich warten.

00:29:21: Ja, der kommt später, einfach, das macht er gerne.

00:29:23: Macht es spiel.

00:29:24: Kam um fünf, fünf, halb sieben.

00:29:26: hat sich dann überall in der Zeitung schreiben lassen, dass er vorher mit Schrödoch, der auch an Ruhe verwohnt, noch ein Bier trinken war.

00:29:33: So, aber er kam dann zumindest ohne Hund.

00:29:35: dann zu der Messer-Eröffnung und dann haben wir kurz geredet und dann gingen wir weiter.

00:29:38: Da war eine riesen Foto-Wahn, ein Reporter, wollte ein Selfie mit ihm machen.

00:29:41: Dann habe ich gesagt, komm, gib mir ein Handy her, ich mache ein Foto von euch, dann habe ich dann vor Putin gekniet und habe von den beiden Fotos gemacht.

00:29:47: Ich wusste aber nicht, dass das übertragen wurde in die Messehalle, wo viertausend Zuschauer war, saßen, sahen, wie ich vor Putin gekniet.

00:29:56: Also es gibt genug Anektoten.

00:29:59: Du hast gesagt, Obama hat den Namen deiner Töchter notiert?

00:30:02: Nein, nein, der hatte dann auf die Speisekammer für Theresa und Paulina, also meine beiden Töchter, und hat den Dream Big Dreams, hat er dann noch geschrieben.

00:30:08: und Joe Barack Obama, also wirklich nicht irgendwo, das hängt bei denen heute noch, seine Eltern, hängt immer noch drüben.

00:30:14: Er ist auch charmant, also er weiß schon, wie er seine Gegenüber, wie er es einfängt.

00:30:18: Tolle Mischung genommen

00:30:19: aus

00:30:19: Intelligenz und Charme, wünschte man sich für heute Gezeiten.

00:30:22: Ja, also das war so eine Geschichte.

00:30:24: Bist du froh, dass du den BDI Kram los bist, sag ich mal, so ein bisschen spektriert?

00:30:28: Das war eine schöne Zeit, aber die Zeit danach ist noch schön.

00:30:31: Klasse.

00:30:33: Du warst einmal auf der Weltbühne und dann wieder rein in den operativen Laden.

00:30:38: Wahnsinn.

00:30:39: Ja, das ist so eine, was habe ich mir noch aufgeschrieben.

00:30:43: Du kanntest die seltenen Erden schon, bevor Wikipedia sie, glaube ich, entdeckt hatte.

00:30:47: Ja, so nicht, aber das Thema seltener Erden, das Thema Rohstoffknappheit war immer ein Thema in Deutschland natürlich.

00:30:52: Und bevor ich mit die I-Präsidentin war, war ich im BDI-Vorsitzenden des sogenannten Rohstoffausschusses, wo wir uns darum gekümmert haben und wo wir uns darum gekümmert haben, auch mit der deutschen Industrie, die Abhängigkeit zu reduzieren.

00:31:07: Und habe dann versucht, die deutsche Industrie, die großen Konzerne, die mittelständischen Konzerne so ein bisschen zusammenzubringen, damit wir strategisch die Rohstoffe sichern.

00:31:16: Das war am Anfang großes Interesse.

00:31:19: Wir haben die Länder insgesamt noch aus China, die sind ja strategisch gut, haben dann gesagt, okay, jetzt machen wir sozusagen die Schleusen auf, dann gab es genug Rohstoffe, genug seltene Erden.

00:31:28: Alles schlief wieder ein.

00:31:28: Alles schlief wieder ein und jetzt ist das wieder ein neues Thema.

00:31:31: Also das kommt immer mal wieder.

00:31:35: Aber das ist eine strategische Abhängigkeit, schon ein Risiko für die deutsche Wirtschaft.

00:31:38: Insofern ist es gut, dass wir uns jetzt wieder intensiv darum kümmern, aber das dürfen jetzt andere machen.

00:31:44: Kriegen wir es gewuppt?

00:31:46: Ich glaube schon, denn die Chinesen können auch nicht ohne uns leben.

00:31:51: Die brauchen die Europäer, die brauchen auch die Deutschen.

00:31:54: Also insofern wie immer in der Wirtschaft ist es ein Geben und Nehmen.

00:31:57: Wozu

00:31:58: brauchen die uns um ihre

00:31:59: Bezüge zu werden?

00:32:01: Die müssen ja auch ihre Produkte mal verkaufen.

00:32:03: Also die wollen ja auch ihre Produkte verkaufen.

00:32:04: Die wollen unsere Technologie haben und Amerika wird schwierig, also sie kommen ja nach Europa.

00:32:11: Aber sie brauchen uns auch, ja sie brauchen auch teilweise unsere Produkte, auch teilweise die Produkte, die mit seltenen Erden.

00:32:17: Zusammenhängen.

00:32:18: also insofern bin ich ganz so vorsichtig was hinkriegen und das bringt auch Geld.

00:32:22: also ich sage mal die verkaufen die verschenken sie ja nicht sie verkaufen sie ja.

00:32:25: also.

00:32:25: insofern die Wiesn-Einnahmen schaden auch den Chinesen nix.

00:32:28: Könnte Duisburg eigentlich auch irgendwie nach seltenen Erden bunnen können gibt es ja irgendwie Potenzial.

00:32:35: Aber ich könnte mir nicht vorstellen, dass man hier viel davon findet.

00:32:39: Am Oberrheingraben gibt es was, da wird Lithium gefördert, Geothermie, aber das ist ein bisschen weiter in Süddeutschland.

00:32:44: Ja, wobei Lithium ist keine seltene Erde, also Lithium ist ja schon ein Metall, was schon häufiger in der Erdkruste vorkommt, seltene Erden sind noch andere.

00:32:51: Und Lithium gibt es in Deutschland ein bisschen auch im Harz.

00:32:55: Zink auch noch ein bisschen, was mich noch ein bisschen mehr interessiert, aber sagen wir im Rohstoffer sind wir schon in Deutschland nicht so mitgesächnet.

00:33:01: Wir haben natürlich viel Kohle und so was, aber das will ja heute keiner mehr.

00:33:06: Also ich habe um sozusagen deinem Zink etwas näher zu sein, heute in Maxu übernachtet, im Hotel Montan, da war ich ja schon relativ nah.

00:33:13: Leute, das

00:33:14: ist schon sehr nah bei uns.

00:33:15: Da haben wir früher, im Hotel Montan, haben wir früher um unsere Betriebsversammlung abgehalten.

00:33:20: In dem großen Restaurant.

00:33:22: Das

00:33:22: müssen wir wieder machen.

00:33:23: Da steht nämlich ganz leer.

00:33:24: Da ist nichts mehr.

00:33:24: Ja,

00:33:25: das kann sein.

00:33:25: Du

00:33:26: musst heute zu Alibaba essen gehen.

00:33:27: Da kriegst du gar nichts mehr.

00:33:28: Und ich habe da heute morgen ganz allein gefrühstückt.

00:33:30: Da könnte man eigentlich mal was losmachen.

00:33:32: Ja, ganz witzig, vielleicht einfach so auf der anatotischen Ebene.

00:33:38: Meine Mutter kam aus Duisburg, aber wir sind nach Essen gezogen.

00:33:40: Ich bin in Essen groß geworden, im Essen von Norden, und zwar in der Nähe einer Zinkhütte.

00:33:45: Ich habe das bei der Vorbereitung hier für unser Gespräch festgestellt.

00:33:48: Berger Borbeck, da gab es sogar eine Zinkstraße.

00:33:51: Das war ein Unternehmen, glaube ich, aus Belgien?

00:33:53: Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union, Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union

00:33:57: Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union

00:34:00: Union Union Union Union Union Union Union

00:34:01: Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union

00:34:04: Union Union Union Union Union Union

00:34:05: Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union Union.

00:34:21: Da hatten wir bis zum Zweiten Weltkrieg eine Zinkhütte, die ist dann im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und nicht wieder aufgebaut worden, was im Nachhinein eine sehr weise Entscheidung meiner Vorfahren war.

00:34:33: Denn Zinkhütte ist sehr energieintensiv und zinkt zu erzeugen.

00:34:36: Es gibt in Deutschland noch eine Zinkhütte, das Norden haben, aber das ist schon sehr schwierig bei den Rahmenbedingungen.

00:34:41: Und wir haben und Daniel war immer unser Wettbewerber.

00:34:44: Es gibt in Essen natürlich auch den Grilloteater.

00:34:46: Ich weiß nicht,

00:34:47: ich bin älter.

00:34:48: Und Grillostraße gibt es auch in Süßburg.

00:34:52: Es gab ja zwei Brüder Wilhelm Grillo, das ist der Gründer unserer Firma.

00:34:54: Und Friedrich Grillo, der war eigentlich auch der größere Unternehmer, die waren auch die Mitgründer des Ruhrgebiets.

00:35:01: Der Friedrich Grillo hat den Essen hat Bank gegründet, die ist bei der Deutschen Bank eingegangen, hat viele Zechen gehabt, hat Stahlwerke gehabt, hat vieles gegründet, gekauft, verkauft und hat dann nachher auch das Grilloteater in Essen gespendet.

00:35:18: Du witzig, das ist das Lavier Montagne, gehört zu Union Minier.

00:35:22: Darf ich eine Minute kluchscheißen?

00:35:23: Ich war in Brüssel und habe eine Geschichte recherchiert.

00:35:26: Die Enden bei der Union Minier, die sind nämlich auch im Kongo drin.

00:35:30: Das kann sein, ja.

00:35:31: In der Katanga-Provinz.

00:35:33: Und die Mienen von Shingkoloppe gehören denen.

00:35:36: Und das sind Oranenmienen.

00:35:38: Und die haben unheimlich viel Oranen gefördert.

00:35:41: Ich glaube aber, dass das vergangen hat, ist, ich glaube, da sind die völlig raus.

00:35:46: Es gibt jetzt, die heißen heute Umikor.

00:35:49: Ja.

00:35:49: Das ist durch mehrere Namenswecks gegangen.

00:35:52: Umikor und die machen heute ganz andere Sachen.

00:35:53: Das Thema Miedengeschäft, die hat noch Zinkmienen, das haben sie völlig abgegeben meines Wissens.

00:35:58: Okay.

00:35:59: Also, Die Hiroshima-Bombe hatte Oran aus dem Kongo.

00:36:02: Das war von dem.

00:36:03: Das war genau von dem.

00:36:04: Das war von Belgier geliefert worden nach New York, weil der Angst hatte, dass Hitler das kriegt und genau.

00:36:10: Und wo wir beim Zink sind, das ist ja schon ein faszinierender Stoff noch.

00:36:14: In dem Jahr nineteenhundert ist es aufgekommen.

00:36:16: Da hat man die Regenrinnen dann in Paris mit bestrichen und russfreie gemacht.

00:36:24: Eine Anekdote, die ich aus meiner Brustzeit mitgenommen habe.

00:36:27: Napoleon hatte immer eine Zinkbadewanne gelegen.

00:36:30: Wusstest du das?

00:36:31: Der hatte auf all seinen Felsen eine Badewanne aus Zink dabei.

00:36:35: Also meines Wissens war Napoleon noch nicht der größte, nicht der längste von der Körpergröße her.

00:36:39: Und das wundert mich eigentlich, wenn er eine Zinkbadewanne gewandt.

00:36:42: Zink ist ja gesund und es gibt ja die Zinkbaden.

00:36:44: Früher auch die Babys wurden immer in Zinkbadewannen gewaschen.

00:36:48: Weil Zink ist sehr wichtig, ist ein lebensnotwendiges Schwerelement.

00:36:52: Ist gut für die Stabilität, für die Gesundheit, für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Erkältungen ist auch gut für die Fruchtbarkeit, ist auch gut für die Potenz, also insofern es hilft in vielen Lebenslagen.

00:37:03: Stellt dir die Pillen hin?

00:37:05: Nein, aber wir haben Zink-Sulfat, was wir herstellen, das geht teilweise auch in die Pharmazie, auch in die Pillen rein, also insofern ist vielfältig anwendbar.

00:37:13: Unser Hauptthema ist, weil du gerade das Thema Dachrenn-Nass, wir haben ja doch der Firma als der Firma Rheincink.

00:37:19: Die verzinken aber nicht die Dachrinne, sondern das ist hergestellt aus Zink, Titanen-Zink.

00:37:24: Also das ist fünfmanis Prozent Zink und dann legiert mit anderen mit Zink und mit mit Titanen und Kupfern bis hin.

00:37:30: Und richtig, Halbparis auf den Dächern überall ist Zink, Bau-Zink.

00:37:35: Deswegen union man ja unsere Wettbewerber.

00:37:38: Und das ist haltbar, das ist dreißig, fünfzig, siebzig Jahre haltbar.

00:37:42: Meistens wird das Dach mal restrukturiert und dann bauen wir eine neue Zinktächer hin.

00:37:47: Aber das ist ein sehr langlebiges Bauelement und deswegen... ist natürlich ein bisschen schwierig.

00:37:57: Deswegen leiden wir gerade in diesem Segment auch, weil die Baunustrin natürlich der Niederliegt und da der Absatz einiges zurückgegangen ist.

00:38:04: Und dann hält es lange.

00:38:05: Also Napoleon-Spadewanne gibt es wohl noch.

00:38:07: Stimmt, wir hoffen es noch.

00:38:09: Vorher Firmgelände.

00:38:10: Aber

00:38:10: es gibt ja auch Zinkser halb zum Beispiel, kennt jeder.

00:38:12: Wir wollen mit Zinkser ab.

00:38:14: Da ist auch Zink drin.

00:38:15: Das Zeichen im Zink ist gesund.

00:38:18: Absolut.

00:38:20: Als ich im Studio Brüssel war, habe ich so einen Aussuch gemacht nach Kelmes.

00:38:24: Das ist schon Richtung Aachen und da gab es eine riesige Zinkgrube.

00:38:28: Und das war früher ja unglaublich wertvoll.

00:38:31: Da haben sich alle Nationen rumgekloppt um Zink.

00:38:33: Ja, das Zink ist ein Börsenotiertes Metall, schwankt in den Preisen.

00:38:39: nicht knapp auf der welt.

00:38:41: also es gibt andere seltene erde wie der namens schon sagt oder anderen mit der sehr viel seltener sind sehr viel weniger verfügbar.

00:38:47: zink ist schon relativ viel in der erdkruste verteilt nicht gerade in deutschland aber an vielen gegnern.

00:38:53: also ist nicht keine knappheiten und ist ein interessantes element.

00:38:57: weil du von lud lithium gesagt hat wir reden ja alle von den lithium ion batterien Und die zinkbasierten Batterien, wieder aufladbaren Akkus.

00:39:06: Das ist für mich eigentlich die nächste Generation.

00:39:08: Die haben viele Vorteile, sind auch nicht brennbar und da beschäftigen wir uns auch intensiv mit Margrillo.

00:39:13: Diesen Trend, weil die Batterien-Energie-Speicherung ist natürlich ein wesentliches... Element der der Energieversorgung in den nächsten Jahren und insofern ist ja schon interessant, also da auch das Thema Zink eingesetzt.

00:39:24: Spielt

00:39:25: hier im Hafen auch noch eine große Rolle, wo man die Energie schweichert, das könnte da denen da was rüber schicken.

00:39:30: So jetzt kommt unser Duisburg-Quiz hier zum gründenden Abschluss eurich.

00:39:33: Also kann ich nicht erschrecken mit deiner Duisburgerfahrung.

00:39:38: Was ist das Erste, was dir zu Duisburg einfällt, außer den Grillowergen jetzt?

00:39:44: Also das erste ist, was mir zu Duisburg, ich habe das vorhin schon mal anfangs gesagt, was ich wirklich beeindruckt finde, dass sich Duisburg als Wirtschaftsstandort mit Zukunftsperspektive, dass es den überhaupt noch gibt.

00:39:57: Wir hatten so viel Gegenwind verschiedene Themen, ob das die Industrie selber war, ob das die Schulden waren, ob das die hohen Steuern waren, ob das strukturelle Probleme, all das.

00:40:07: Und man hat das Gefühl, dass der Wirtschaftsstandort wieder aufsteht, dass es wirklich nach vorne geht.

00:40:12: Optimismus reinkommen.

00:40:13: Ich habe schon mal gesagt, Optimismus was schön ist, macht das Leben auch schöner.

00:40:16: Aber da ist viel passiert in den letzten Jahren.

00:40:18: Und das ist für mich schon bemerkenswert.

00:40:23: Klasse.

00:40:24: Und ich meine, das ist, muss man mal was Positives zu sagen, das ist auch ein Verdienst von Oberbauerweißer Link.

00:40:29: Da muss man ganz ehrlich sagen, der sich da unheimlich engagiert, der hat ja auch die DBI hier gegründet.

00:40:34: Und ich habe mich erstens gefreut, kann man durchaus sagen, dass er wieder gewählt worden ist und dass er scheinbar was kann zeigt ja auch dass er jetzt den ruft an der spd gekriegt hat eventuell kandidat gegen wüst empkandidat zu werden.

00:40:51: wenn ich das richtig aus den zeitungen ich weiß noch aus den zeitungen vernommen haben hat er das abgelehnt was ich auch gut finde nämlich gut für düstburg finde her wüst macht auch keinen schlechten job in den düstel auf.

00:41:01: also sofern also in sofern Da haben viele Leute daran gearbeitet, aber ich glaube, in Duisburg sind wir am richtigen Weg.

00:41:07: Das

00:41:07: sieht man auch, was so ein OB ausmachen kann.

00:41:11: Statt der Pioniere hatte ich mir aufgeschrieben, also das auch in Duisburg war ja mal ein Start-up im Grunde, um noch vor vor zweieinhalb Jahren.

00:41:18: Welche der Duisburger Pioniere hatte ich am meisten beeindruckt?

00:41:22: Naja, Tüssenau ist Tüssen, wo man eigentlich gar nicht weiß, ob er in Duisburg gegründet hat, natürlich Tüssengruppe Schnal.

00:41:27: Essen und Müllheim?

00:41:28: Essen,

00:41:28: Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen,

00:41:30: Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Essen, Also es gibt viele, viele wirklich industrielle Gründer.

00:41:56: Wir haben in Mühlheim das Handelshaus, ob das Tengelmann ist, ob das Metro ist und so weiter, was daher kam.

00:42:01: Also diese Region hier und das macht ja, wir sind hier in Duisburg, wir reden heute über Duisburg, aber was unser Ruhrgebiet eigentlich ausmacht, ist ja diese Region, diese viele Städte, die sehr nahe dieses Netzwerk, was während der Andeinander ist.

00:42:13: Und insofern kann man das nicht immer mit der Stadtgrenze abtrennen.

00:42:17: Aber wir haben schon viele unternehmerische Persönlichkeiten gerade hier in dieser Region gehabt und das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

00:42:24: Das ist auch weitergehen kann.

00:42:25: Muss man einfach daran kurz anklopfen, nicht das Unternehmerbild auch mal ein bisschen aufpolieren in den Schulen, in den Unis.

00:42:31: Es war ja ganz lange Zeit noch ein Profitgeier und Umweltverschmutzung und das ganze bla bla bla und Ausbeute und Karl Marx und hin und her.

00:42:40: Wäre das nicht ganz wichtig, ein neues Unternehmerbild zu vermitteln?

00:42:43: Also ich sage mal, ich weiß ehrlicherweise nicht, was heute in den Schulen gelehrt wird.

00:42:48: Ich habe zu meiner Zeit, das ist schon ein paar Tage zurück, im ... im Gymnaseum den Leistungskurs Wirtschaftswissenschaften gehabt.

00:42:56: Da habe ich unheimlich viel Spaß dran gehabt und da habe ich viel gelernt.

00:43:00: Und habe da auch, wie gesagt, vielleicht die theoretische Basis zumindest gelegt.

00:43:05: und auch das Thema Unternehmertum, viele Sachen, wir haben auch viel Exkursionen gemacht.

00:43:10: Und das hat mich wirklich, wirklich ... Und ich glaube, das gibt es aber heute, oder hoffe zumindest, dass es heute auch noch gibt.

00:43:17: Weil das ist schon gut gerade in der Schule.

00:43:19: Bin ich sein Kindergarten, aber Schule kann man schon anfangen, die jungen Leute dran zu führen.

00:43:24: In amerikanischen Schulen müssen ja die in der Oberstufe schon richtig ein Wirtschaftsprojekt vorstellen.

00:43:29: Das ist ein, finde ich, eigentlich.

00:43:30: Ja, das finde ich gut.

00:43:30: Ja, klar.

00:43:31: Ja, ja.

00:43:31: Und

00:43:33: wir hatten damals auch Praktika.

00:43:34: Jeder muss zum Praktikum als Schüler machen, auch an einem Unternehmen oder mehrere.

00:43:38: Also insofern, das finde ich schon gut.

00:43:40: Duisburg mit anderen Augen sehen, wo gelingt dir das am besten?

00:43:45: Magischen Ort?

00:43:48: Magischen Ort, ich habe einen anderen Augen sehen, ich würde sagen, ich muss eigentlich die Augen zumachen und dann über Duisburg nachdenken und dann fällt mir vieles ein, da fallen mir viele positive Sachen, auch negative Sachen ein, aber am meisten, wie ich sage, wenn man die Augen zumacht und einfach mal nachdenken, das ist auch ganz gut.

00:44:04: Wenn du Studenten der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Essen Duisburg, was über die Stadt erzählen würdest?

00:44:10: Was würdest du im Vordergrund stellen?

00:44:14: Naja, also ich glaube für junge Leute Duisburg, das Ruhrgebiet ist grundsätzlich attraktiv.

00:44:20: Es gibt, weil es so stark ein Netzwerk ist, es gibt attraktive Arbeitsplätze, die sich auch wandern.

00:44:27: Ich glaube, nicht nur Duisburg, auch in anderen Regionen haben wir gelernt, dass man weiterkommen muss, auch in Essen.

00:44:33: Das ist das Thema Start-up technologisch.

00:44:36: Orientierung kommt immer mehr, dass man gute Arbeitsplätze finden kann, dass man hier auch gut leben kann und dass die Infrastruktur, die Vernetzung gut ist, also insofern ist, glaube ich, auch für junge Studierende und ich glaube, ich kenne keine Statistik, dass die Studierende, dass irgendwann mehr Studierende von der Duisburger Uni auch hier bleiben und nicht wieder weggehen, wenn sie in Vernünftigen Arbeitsplatz kriegen.

00:44:58: Und ich glaube, das ist gut.

00:45:00: Wie gesagt, dass wir nicht nur die Leute ausbilden hier und die Duisburger Uni ist ja gut, Duisburg essen.

00:45:04: Und die dann woanders hinziehen, sondern dass sie auch hier bleiben.

00:45:07: Gibt ja gute

00:45:08: Standout-Faktoren.

00:45:09: Derater, Oper und Museen und etc.

00:45:13: Und

00:45:13: wie gesagt, das ist ja nicht nur Düsseldorf.

00:45:15: Ich bin von hier sofort in Düsseldorf.

00:45:16: Ich bin sofort in Essen.

00:45:17: Ich bin im Müllheim.

00:45:18: Es gibt attraktive Sachen.

00:45:19: Man muss gar nicht so weit fahren.

00:45:21: Es gibt auch Grünflächen.

00:45:22: Ich habe in den ersten beiden Berufsjahren in Frankfurt zugebracht und damals haben die immer gesagt, da kommt wieder der Kerl aus dem Ruhrgebiet.

00:45:28: Die dachten so, alles was nördlich von Köln ist, ist ein schwarzes Loch und wir wissen alle, dass das Ruhrgebiet sehr viel schöner ist.

00:45:34: Es ist eben kein schwarzen Loch mehr ist und dass es sehr viele Erholungsgebiete, Wälder, Grünflächen gibt, also insofern kann man hier schon ganz gut leben.

00:45:41: Dein Duisburg hat Zukunft.

00:45:42: So in einem Satz kannst du das charakterisieren.

00:45:46: KI Robotik.

00:45:48: Naja, die Dispult der Zukunft ist eine transformierte Stadt, die von der alten Industrie Old Economy die New Economy positiv aufgreift.

00:46:00: Startup, die technologieorientierten Unternehmen auch in Verbindung mit der Universität.

00:46:07: Ich glaube, da haben wir eine ganze Menge zu bieten.

00:46:09: Wenn du jetzt euer Familienunternehmen so ein bisschen neu aufbaust hier in Duisburg nach dem Brand, werden da auch ganz moderne Dinge implementiert?

00:46:16: Ja klar,

00:46:18: wenn wir investieren, wir investieren natürlich viel und wir investieren nur in die neuesten Maschinen, die natürlich digitalisiert sind.

00:46:25: KI ist ein schöner Modubegriff, da bestelfen sie viel mit mit günstiger Intelligenz, soweit sie vorhanden ist gerade in der Steuerung, in der Maschinensteuerung, in der Prozesssteuerung.

00:46:34: wird das natürlich auch vorkommen, gerade in der Chemie.

00:46:36: Also haben wir die neuesten Technologie mehr natürlich hier eingesetzt.

00:46:39: Aber ein Roboter wandert noch nicht über das Gelände.

00:46:41: Nö, ich habe noch keine gesehen, aber irgendwann kommt er auch noch vielleicht.

00:46:44: Hast du eine Lieblingstugend, was den privaten Ulrich angeht?

00:46:48: Lieblingstugend.

00:46:50: Naja, ich mache ganz gerne Sport.

00:46:53: Wie gesagt, Golfspielen habe ich aufgegeben.

00:46:55: Er zumindest pausiert und beschäftigt mich, geht joggen und macht viel, wenn ich Zeit habe.

00:47:02: Fahr auch gerne mal in den Urlaub, das viel zu wenig.

00:47:05: beschäftige mich gerne mit der Familie, mit den zwei erwachsenen Kindern jetzt, aber einen hat gerade geheiratet und die sind sehr familienorientiert und früher wurde auch viel Zeit zu verbringen.

00:47:13: In der Freizeit aber, ich bin schon sehr stark eingebunden durch das Unternehmen, durch die anderen Aufsichtsrats-Tätigkeiten, also sofern es macht, ob auch Spaß, also

00:47:21: ich

00:47:22: habe schon mal gesagt, nur zu Hause sitzen, im Garten zu sitzen und dem Roboter beim Rasenmähen zuzufucken, das würde mir nicht reichen.

00:47:27: Die Mischung macht es, ne?

00:47:29: Genau, also es gibt ja nur das eine oder das andere.

00:47:31: Was tust du, obwohl es unvernünftig ist?

00:47:33: Abschlussfrage, was tust du?

00:47:34: obwohl es unvernünftig ist?

00:47:37: Naja, vielleicht.

00:47:38: Hier und da, ich feier gerne und man hat natürlich auch viele Geschäftsessen, wahrscheinlich Trigetank, Dacien zu vielmal oder SS manchmal zu viel, dann muss ich am nächsten Tag wieder aus Laufband.

00:47:47: Ich lebe einfach gerne ganz gut und Leben gut, Leben würde ich sagen, ist gut und ich war gerade noch beim Checkup, der hat mir auch bestätigt, da ich mit sechsundsechzig noch sehr fit bin, über dem Durchschnitt bin, also insofern insgesamt ist es glaube ich ausgewogen, die Lebensweise.

00:48:02: Aber man muss auch leben, man muss auch Freude haben.

00:48:05: Gerade wenn man viel stressert, das ist ein guter Ausgleich.

00:48:07: Das ist ein gute Schlusswort.

00:48:09: Ich habe dir was mitgebracht, Ulrich.

00:48:11: Ich bin nicht mehr dazu gekommen, es zu kaufen.

00:48:13: Und du wirst eh keine Zeit haben, es zu lesen.

00:48:16: Aber vielleicht ist es was für deine Frau oder deine Töchter.

00:48:20: Das heißt niemals Land.

00:48:22: Und es hat mit Zink zu tun.

00:48:23: Und was du hier siehst,

00:48:25: ist

00:48:25: eine Zinkgrube, eine riesige Zinkgrube in der Nähe von Kelmes.

00:48:30: Das Gebiet ist Montressiné.

00:48:32: Und die war, jetzt sind wir ganz weit zurück in der Geschichte, natürlich riesig wertvoll und man hat sich nicht darauf einigen können, wem die gehört.

00:48:40: Gört die Frankreich, gehört die Holland, gehört die damals Preußen oder wem eigentlich.

00:48:45: Es gab ja den berühmten Wiener Kongress, wo Europa neu geordnet wurde und diese Zinkrube.

00:48:50: Die ist übrig geblieben, die gehörte niemanden.

00:48:52: Ja, ja.

00:48:52: Und deswegen heißt das Buch Niemandsland.

00:48:54: Und die gehörte jetzt, wo ist die?

00:48:56: Und die ist wahrscheinlich langer als stillgelegt.

00:48:58: Die ist stillgelegt in Kelmes, also in Belgien.

00:49:01: Bei Aachen, wenn du da über die Grenze fährst, dann kannst du das Gelände sehen.

00:49:04: Und das Irre ist, dass für über hundert Jahre an dieser Zinkgrube, weil du ja Zinkfreak bist, sich Menschen angesammelt haben.

00:49:11: Und das war eine Art autonome Republik.

00:49:14: Das war wie Woodstock, das heißt die hatten eine eigene Währung, die haben eine eigene Flagge gehabt und eine eigene Hünde und sie haben auf ihre Eigenschmache gesprochen und es gab keine Steuern, herrlich, gab auch keinen Knast, also es ging in der Bild rund.

00:49:29: Und das hieß Niemandsland.

00:49:31: Das Gebiet heißt Morissiné bei Kelmes und es waren Zinkgrube.

00:49:35: Und wenn du mal einen Ausflug machst, vielleicht mit deinen Töchtern, Thema Zink, dann zu dieser Grube.

00:49:40: Ja, das gucke ich mal an.

00:49:41: Da werde ich mal ein bisschen searched im Internet.

00:49:43: Das ist spannend.

00:49:44: Hat noch nie gehört, die Weise.

00:49:46: Überrichtet davon.

00:49:46: Vielen Dank.

00:49:47: Alles Gute dir.

00:49:48: Prima, vielen Dank.

00:49:49: Vielen Dank für die Unterhaltung.

00:49:50: Dankeschön.

00:49:51: Bis dann.

00:49:51: Ciao.

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