Im Gespräch mit Selcuk Kilic / Anpacken für die Menschen in Duisburg
Shownotes
Heute spricht Ralph mit Selcuk. Selcuk Kilic ist auch CEO der Derewa GmbH. Selcuk saniert Schäden und sorgt dafür, dass das Leben nach der Katastrophe weitergeht. In seiner Heimatstadt Duisburg, im Ahrtal, in Dresden oder in Gaziantep, der türkischen Partnerstadt Duisburgs. Ob Brand, Hochwasser oder Erbeben Selcuk hilft!
Selcuk Kilic ist so energetisch wie tatkräftig, so heimatverbunden wie kosmopolitisch. Mit Ralph spricht er über die Hilfe am Nächsten, wirtschaftliche Stärke, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung warum 13 Firmen besser sind als eine. Ein motivierendes Gespräch für alle, die lieber anpacken als zu lamentieren, der das Handwerk liebt, sich gerne an den Respekt seiner Ausbilder und den Mut seines türkischen Vaters erinnert.
Die Stadt mag grau sein, die Menschen sind kunterbunt. Ein starkes Plädoyer für Duisburg! Masterclass für alle, denen die Wirtschaftskraft Ihrer Heimat genauso am Herzen liegt wie ein menschliches Miteinander. Duisburg start up!
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00:00:00: Sie wollen Migration sehen, dann kommen Sie nach Duisburg.
00:00:03: Da sehen Sie es.
00:00:04: Dann kann ich Ihnen Geschichten über meinen Vater, über meinen Onkel erzählen.
00:00:07: Dann können Sie noch mal Geschichten über mich hören, der in Duisburg Bruckhausen geboren, aufgewachsen, in Marxloh und in Hamburg.
00:00:15: Alles angeblich.
00:00:16: No-Go-Area.
00:00:17: Duisburg ist grau und ... Das ist
00:00:20: nur Marxloh an den schlimmsten Ecken.
00:00:23: Duisburg ist grau.
00:00:24: Aber die Menschen
00:00:25: nicht.
00:00:26: Heute spricht Reif mit Seltschuk.
00:00:27: Selçuk Kilic ist auch CEO der Deriva GmbH.
00:00:32: Selçuk seien ihr Schäden und sorgt dafür, dass das Leben nach der Katastrophe weitergeht.
00:00:37: In seiner Heimatstadt Duisburg, im Ahrtal, in Dresden oder in Gaziantep, der türkischen Partnerstadt Duisburgs.
00:00:45: Ob Brand, Hochwasser oder Erdbeben, Selçuk
00:00:48: hilft.
00:00:49: Selçuk Kilic ist so energetisch wie tatkräftig, so heimatverbunden wie kosmopolitisch.
00:00:55: Mit Ralf spricht er über die Hilfe am Nächsten, wirtschaftliche Stärke, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung und warum dreizehn Firmen besser sind als eine.
00:01:06: Ein motivierendes Gespräch für alle, die lieber anpacken als zu lamentieren.
00:01:11: Mit einem, der das Handwerk liebt, sich gerne an den Respekt seiner Ausbilder und den Mut seiner türkischen Eltern
00:01:18: erinnert.
00:01:19: Die Stadt
00:01:19: mag Raus sein.
00:01:21: Die Menschen sind kunterbunt.
00:01:23: Ein starkes Plädoyer für Duisburg.
00:01:25: Masterclass für alle, denen die Wirtschaftskraft ihrer Heimat genauso am Herzen liegt wie ein menschliches Miteinander.
00:01:32: Duisburg,
00:01:33: Startup.
00:01:34: Willkommen zu so einem Podcast, Duisburg City of Transformation.
00:01:38: Duisburg, das bedeutet hier leben Menschen aus über hundertvierzig Nationen.
00:01:42: Hier leben über achtzigtausend.
00:01:44: Türkischstämmige Duisburger und achthundert von den Achtzigtausend kommen aus Gaziantip.
00:01:51: Und einer von ihnen ist Selçuk.
00:01:53: Selçuk Kilic.
00:01:55: Selçuk, herzlich willkommen.
00:01:56: Hallo.
00:01:57: Alle, die dich kennen hier sagen, das ist eine der umtriebigsten von uns.
00:02:01: Eine der erfolgreichsten Unternehmer, der packt an, der engagiert sich fürs große Ganze.
00:02:06: Der ist einfach super.
00:02:08: Und ich würde einfach mal gerne wissen, Selçuk, was hat dich nach Duisburg gebracht?
00:02:13: Das waren meine Eltern.
00:02:15: Sehr praktisch.
00:02:16: Ich bin selber hier geboren und aufgewachsen.
00:02:19: Also mein Vater und mein Onkel, die kommen aus Glaserantab, aus unserer Partnerstadt.
00:02:25: Und damals halt ganz normale Bauern gewesen, haben auf dem Feld gearbeitet und später kam es erst nach München, dann nach Bonn und haben sich dann aber hier in Duisburg dann Abgesetzt, ich habe meinen Vater und mein Onkel auch damals gefragt, wieso Duisburg?
00:02:43: Bonn und Siegburg ist ja auch sehr schön, aber wieso seid ihr damals hier nach Duisburg gekommen?
00:02:49: Habt gesagt, wir bleiben jetzt hier.
00:02:51: Hier ist der Rhein am schönsten.
00:02:53: Es ist, die Antwort, die wir damals gegeben haben, haben gesagt, wir konnten ja, die deutsche Sprache konnten wir nicht.
00:03:01: Aber als wir hierhin gekommen sind, in Brokhausen, man hat uns... halt in den Barakken sind wir untergekommen und wir konnten zur Arbeit laufen.
00:03:09: Und das erste Mal, als wir da durchgelaufen sind, kam unser Meister auf uns so.
00:03:14: Und genau dieser Mensch, dieser halt angesessene Duisburger, der zwei Jahre später in Rente gegangen ist, hat dafür gesorgt, dass wir hier sind.
00:03:23: Und ich bin dann halt hier geboren, aufgewachsen, bin die dritte quasi die Brücke auf die vierte Generation, in zweiundvierzig Jahre alt.
00:03:31: Und ja,
00:03:32: Grundschule...
00:03:33: Alles hier, Grundschule, Gesamtschule, Berufskolleg.
00:03:37: Und dann hat es mich, also weiter habe ich nicht gemacht, weil ich liebe den Handwerk, ich komme aus dem Handwerk und habe gesagt, dann brauche ich eigentlich nicht weiterzumachen.
00:03:48: Ich bleibe beim Handwerk und arbeite mich jetzt nach oben.
00:03:51: Sag mal, Gaziantep, die Partnerstadt, die ist berühmt.
00:03:54: Die ist berühmt unter anderem für ihre Pistazien, glaube
00:03:56: ich.
00:03:57: Nicht nur für die Pistazien.
00:03:59: Pistazien, ja, Backlauber.
00:04:01: Und die türkische Küche kommt zu siebzig Prozent aus Gaziantep.
00:04:06: Also die ganzen Leckereien und die ganze türkische Küche, die man jetzt hier, die wir hier in Deutschland oder auf der ganzen Welt hat, siebzig Prozent davon kommen aus Gaziantep.
00:04:19: Bist du begeisterter Koch hier?
00:04:20: Ja, auf jeden Fall.
00:04:23: Klingt verführerisch.
00:04:24: Aber du hast kein Restaurant.
00:04:25: Nein.
00:04:26: Ich habe meine jüngsten Tochter erzählt, ich treff heute Seltschuk und der hat ganz viele Firmen.
00:04:33: Jedenfalls von zwar weiß ich.
00:04:35: Und der macht was völlig Irres.
00:04:38: Wenn es gebrannt hat, sorgt er dafür, dass es wieder richtig gut aussieht.
00:04:42: Und ich habe das deshalb meiner jüngsten Tochter erzählt, weil die immer große Angst hat, wenn ich eine Kerze anzünde, jetzt Advent, es könnte brennen.
00:04:49: Und dann hat sie mich so
00:04:56: ein
00:04:57: bisschen unglaublich angeguckt und hat gekramt in den Bildern, die sie gemalt hat und hat gesagt, glaub ich nicht, der kommt bestimmt im Bagger.
00:05:06: Der reißt das ab, der hat eine Abrissbörne.
00:05:08: Stimmt es?
00:05:09: Nein, nicht ganz.
00:05:11: Also wenn jetzt die Statik nicht beschädigt ist, dann... kriegen wir das so hin, dass es wieder genauso ist, sogar schöner.
00:05:19: Schöner.
00:05:20: Schöner, auf jeden Fall.
00:05:21: Wahnsinn.
00:05:22: Also ihr braucht keine Psychologen, die sagen, wird alles wieder gut, ihr könntet wieder reinziehen.
00:05:26: Es sieht so perfekt aus.
00:05:28: Ja.
00:05:28: Also das ist ja unsere Arbeit.
00:05:30: Also wie gesagt, ich bin in der Schadenssanierung auch im Ahrtal, beim Hochwasser, auch damals Dresden, zwei Dreizehn, zwei Vierzehn Münster.
00:05:39: Da war ich auch mit der technischen Hilfswerk, auch mit der Bundeswehr zusammen, bei den Krisensitzungen, auch mit dabei gewesen.
00:05:47: Und wir brauchen keine Psychologen, die uns was erzählen.
00:05:52: Das brauchen wir nicht, weil ich habe jeden Tag mit Katastrophen.
00:05:57: Weil jede Wohnung, die gebrannt hat, die überall vom Wasserschaden ist, das sind Katastrophen für diese Menschen.
00:06:03: Und das hat man dann irgendwann mal gelernt.
00:06:06: Und jeden Tag genau diese Arbeit zu machen und dann eine Wertschätzung zu kriegen.
00:06:12: Und auch die Leute, die schauen sich dann an mit großen Hoffnungen.
00:06:17: Und das gibt dann immer wieder diesen Ehrgeiz, dass ich jetzt seit genau vierundzwanzig Jahren den gleichen Job
00:06:23: mache.
00:06:23: Wahnsinn.
00:06:24: Derevar ist deine Firma?
00:06:26: Genau.
00:06:27: Wir haben angefangen mit Gönnisch-Sanierungs-GmbH und später dann halt Derevar.
00:06:31: Und wir sind die einzigsten türkischstämmigen Unternehmer in der Schadensanierung, die Werkverträge und Direktrahmenverträge mit den Versicherungen haben.
00:06:40: Das gab es.
00:06:42: Also wir haben schon als Deutsch-Türken hier schon ... sehr viele Zeichen gesetzt als ... ... erste deutsch-türkische Unternehmen ... ... mit dem Namen Gönächsanierung ... ... damals auf der Schalke Arena ... ... direkt gegenüber vom Tönnies gesessen ... ... und eine Hauptloge gehabt.
00:06:59: Also haben sehr, sehr viele Sachen gemacht.
00:07:01: Super solide, wenn die Versicherungen sagen, ... ... mit denen machen wir es gerne.
00:07:05: Das ist halt die Menschen, die halt diesen Weitblick haben, ... ... die sehen, okay, in Deutschland ... ... und geht die Reise natürlich dahin.
00:07:13: Wir brauchen ... ... auch die anderen Nationalitäten.
00:07:18: Und die haben das natürlich gesehen und haben das Potenzial dahinter gesehen und haben uns an die Türen aufgemacht.
00:07:23: und jetzt profitiert jeder davon.
00:07:24: Diversität ist ein Wirtschaftszirklar, ne?
00:07:26: Genau.
00:07:27: Migration.
00:07:28: Das auf jeden Fall.
00:07:29: Fünfzig Prozent der Unternehmen in Duisburg von Unternehmern, die eben Migrationshintergrund
00:07:35: haben.
00:07:36: Und in meiner Branche, in der Schadensseindigungsbranche, ist die Quote der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund liegt bei neun neunzig Prozent.
00:07:45: Alle Leute, die draußen auf der Baustelle den Hammer schwingen, die dieses Schadenssanierung machen mit diesen Giftstoffen oder auch Schadstoffsanierung, das wird zu neunneinzig Prozent von Mitarbeitern gemacht, die ein Migrationsintergrund
00:08:01: haben.
00:08:01: Da kann man sehen, wie froh wir sein können, dass die bei uns sind und ihr seid ja bundesweit tätig.
00:08:07: Das bundesweit, aber das beruft sich auf Gegenseitigkeit.
00:08:10: Wir sind auch froh, also ich jetzt nicht, ich bin Deutsch-Türke, ich bin ja hier geboren.
00:08:15: Aber alle, die jetzt Nachtzykler dazugekommen sind, wir sind natürlich dankbar, dass die hier sind, dass die quasi so die Drecksarbeit machen.
00:08:24: Aber genauso sind die natürlich auch dafür dankbar, dass die jetzt endlich mal auch für ihre harte Arbeit entlohnt werden, was die ja vorher in ihren Ländern nicht hatten.
00:08:35: Und wenn man die Leute Genauso damals wie mein Onkel und mein Vater von diesem einen Meister, Tissenkrupp, herzlich aufgenommen worden ist und die dann da geblieben sind und gesagt haben wir bleiben jetzt in Duisburg und wir sind Duisburger und genau die waren auch diejenigen, mein Onkel, mein Vater und deren Freunde, die waren diejenigen, die auch die Partner statt mit Duisburg und Gasi Antep damals mit dem Oberbürgermeister zusammengemacht haben.
00:09:03: Ach, das ist ja spannend.
00:09:04: Ja, das waren meine Deine Vorfahren.
00:09:07: Deine Vorfahren.
00:09:08: Genau.
00:09:08: Die, die dich hingeworfen haben.
00:09:09: Jetzt leider nicht mehr unter unsweilen, aber die haben das damals gemacht und die haben dann auch das Potenzial gesehen.
00:09:16: Und viele auch hier, oder statt Duisburg, wie zum Beispiel die DBI, ein Rasmus Beck oder auch Jan, die sind ja alle noch neu hier nach Duisburg gekommen und mit denen waren wir sehr oft über den Delegationsreisen, auch nach Gasianthep, wo die gesagt haben, es kann nicht sein, dass Duisburg und Gasianthep, dass die Menschen so viel gemeinsam haben.
00:09:37: Und das stimmt.
00:09:38: Ich habe den gesagt, ihr werdet euch wundern, wenn ihr nach Gaziantep kommt, werdet ihr sehen, das ist Duisburg.
00:09:45: Das ist Duisburg im Copyright.
00:09:48: Gaziantep hat davon ja sehr profitiert, davon, dass dein Vater diese Partnerschaft mit angerichtet hat und du mit rübergeflogen bist.
00:09:55: Denn vor zwei Jahren sah es ja nun verdammt ernst aus.
00:09:58: Ja.
00:09:59: Und da auch ... Ich habe mich da schon so oft, auch bei vielen Interviews, auch live im Fernsehen, habe ich mich auch sehr oft dafür bedankt.
00:10:08: Denn der Erdbewegungsstück kam ja von Sonntag auf Montag und am Montag um zwölf Uhr hatte unser Oberbürgermeister hier in Duisburg eine Krisensitzung aufgemacht, einen Konto sofort errichtet und am nächsten Tag sind schon die ersten Hilfsgüter aus Duisburg rausgefahren nach Gasiante.
00:10:29: Siebzig Prozent der Hilfe aus Deutschland, ganz viel davon aus Duisburg.
00:10:32: Du, vor Ort, hast mit aufgebaut.
00:10:36: Viele Menschen, die dir im Grunde genommen das Dach über dem Kopf ernannten.
00:10:39: Ja, und auch die Feuerwehr.
00:10:41: Die freiwillige Feuerwehr und die Feuerwehr aus Duisburg haben so viele Maschinen und Geräte rübergeschippt, die ganzen Feldbetten und die ganzen Heizungen, also diese Standheizung, die wir hier hatten, die lagen überall in den Lagerhallen.
00:10:55: und da hat die Stadt Duisburg ohne mit der Wimper zu zogen.
00:10:57: Haben gesagt, okay, Wir als Unternehmerverband, wir haben ja hier noch einen großen Unternehmerverband, wir haben uns erstmal engagiert, haben einen großen Teil von diesen Heizungen gekauft und genauso viel hat die Stadt Duisburg nachher nochmal eingekauft.
00:11:10: und die wurden dann wirklich am nächsten Tag und wir hatten hier eine Live-Übertragung, also Live-Telefonat, Live-Video-Konferenz im Amtszimmer von Herrn
00:11:23: Söhrenling
00:11:24: und mit der Oberbürgermeisterin Fatma Schahin.
00:11:27: gleichen Tag, Montag um dreizehn Uhr.
00:11:30: Toll.
00:11:31: Du engagierst dich in deiner, in der Heimatstadt deiner Eltern, aber du engagierst dich jetzt auch in deiner Heimatstadt Duisburg stark.
00:11:39: Ja, es hat erst mal mit Duisburg angefangen.
00:11:41: Also ich habe mich erst für Duisburg stark gemacht, habe hier sehr viele Sachen aufgebaut, viele gemeinnützige Aktionen und haben wir hier gestartet.
00:11:48: Sag mal ein Beispiel.
00:11:50: Fußballverein, dann haben wir hier, das ist dann halt Duisburg und Oberhausen, da unterstützen wir Weg der Hoffnung.
00:11:56: Dann machen wir sehr oft auch Marathons.
00:11:58: Was ist Weg der Hoffnung?
00:11:59: Weg der Hoffnung ist eine krebskranke Organisation, also für krebskranke Kinder und deren Eltern.
00:12:04: Das ist so eine Organisation, wo wir dann halt die Eltern und auch die Kinder mit unterstützen.
00:12:10: Hast du selber Kinder?
00:12:11: Ja, zwei.
00:12:12: Begeisterter Papa.
00:12:13: Auf jeden Fall.
00:12:15: Also Multitalent, du engagierst dich für die Gemeinschaft hier in Duisburg, aber du bist auch wichtig in der Wirtschaftsszene.
00:12:22: Ja.
00:12:23: Einmal, du hast gesagt, Brände sanieren, Wasserschäden sanieren, aber es geht darüber hinaus.
00:12:31: Ich habe gelesen irgendwie Wasserstoff.
00:12:33: Was hast du mit Wasserstoff zu tun?
00:12:35: Wasserstoff, da ist wieder also Elektrolysen.
00:12:38: Das ist ja so der Knackpunkt, wo wir, also es hat ja in Deutschland alles sehr schnell angefangen, sehr euphorisch und dann kam es ja jetzt wieder zum Stocken.
00:12:50: und da habe ich dann gesehen, okay, da ist noch eine große Marklücke in Sachen Elektrolyse, Herstellen von Elektrolysen, Herstellen von Einzelkomponenten.
00:13:00: und da wir hier natürlich auch die Lohnkosten sind hier natürlich dementsprechend sehr hoch.
00:13:07: Und da habe ich mich jetzt darauf engagiert, dass wir diese Einzelproduktionen in der Türkei machen, damit die Elektrolysen hier auch bezahlbar werden.
00:13:16: Also rein Made in Germany kriegen wir so nicht hin, weil dann sind die Anschaffungskosten sehr hoch und mein Fokus liegt jetzt nicht in der Industrie, sondern für den Autonomalverbraucher.
00:13:29: Da möchte ich Wasserstoff und Elektrolyse, also für den Haushalt, weil ich habe mich... ... in der Sache Wirtschaft, ... ... bin ich immer derjenige gewesen, der gesagt hat, ... ... ja, es ist gut.
00:13:40: Natürlich braucht die Industrie ... ... unser Stahlwerk, ... ... Helfen.
00:13:44: Ja, Kunde Stahl.
00:13:45: Kunde Stahl.
00:13:48: Bin ich bei euch, aber ... ... Tüssenkrupp existiert nicht ohne ... ... die Duisburger.
00:13:53: Deswegen ist mein Fokus erst mal ... ... die Person.
00:13:56: Also erst mal müssen die Duisburger bedient werden, ... ... also wir erst mal müssen bedient werden, ... ... damit wir überhaupt weiter arbeiten können.
00:14:02: Sag mal ein Beispiel, ich würde dich gerade Wasserstoff, wo könnte ich das brauchen?
00:14:05: Gut, es gibt ein paar Freaks, die fahren Wasserstoffautos, gab ja sogar hier in Duisburg eine Wasserstofftankstelle, aber das ist glaube ich nicht so sehr dein Punkt.
00:14:13: Nein, mir geht es eigentlich darum, Energiespeicher, also Energie gewinnen durch Solarpanile, aber die Speicher, das ist Speicher davon, sollte eigentlich mit auf Wasserstofftanks und mit Brennstoffzellen dann später wieder als Strom in die Wohnung oder in die Häuser wieder reinkommen.
00:14:33: Ich bin kein Freund davon, große Akkus und große Akkubatterien irgendwo im Gebäude stehen zu haben, weil erstens Akkus, die bauen mit den Jahren immer wieder ab, die Beschaffung von Akkus, da ist man wieder auf den Ausland angewiesen, was wir ja auch nicht machen dürfen.
00:14:51: Da haben wir ja schon viele Lektionen mit gelernt.
00:14:54: Deswegen ist meine Intention da, da gehen dazu, dass wir die... Wohnungen nicht mehr mit Akkus, die Energie speichern, sondern mit Wasserstoff.
00:15:03: Und gibt es hier Wohnungsbaugesellschaften, die die dann aufnehmen oder auch private Bauern?
00:15:07: Ja, also große Wohngesellschaften nicht.
00:15:10: Dafür sind die halt zu sehr Aktien gesteuert oder viel zu sehr, also viel zu großen Wasserkopf haben.
00:15:18: Aber so kleinere mittelständige Immobiliengesellschaften, die sind da sehr scharf drauf, wollen auch ganz schnell auch in die Schiene rein und Da wird auf jeden Fall die Nächsten, also bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum
00:15:35: Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder
00:15:45: bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis zum Jahr oder bis Wirklich jetzt, jetzt muss eine Aktion kommen.
00:15:59: Wir haben so viele Immobilien, die jetzt gerade herunterkommen.
00:16:02: Die müssen saniert werden, die müssen vernünftig saniert werden.
00:16:06: Wir brauchen keine Neubauten.
00:16:07: Das auf jeden Fall nicht, weil unsere Stadt, Deutschland generell, hatten sehr schönen Charakter.
00:16:12: Und diese Sachen, also diese Gebäuden, die jetzt da stehen, die jetzt herunterkommen, die später abzureißen und irgendwas anderes da aufzubauen, was kein Charakter mehr hat.
00:16:21: Das ist meiner Meinung nach eine Fehlinvestition.
00:16:23: Oder nicht alle Flächen zuzubauen.
00:16:25: Genau.
00:16:26: Das heißt, ich hab ein Häuschen von Tante Sigrid irgendwo in Leverkusen, uralt, seit siebzig Jahren nix dran gemacht.
00:16:34: Alte Ölheizung noch drin, der Brenntaglaster vor der Tür.
00:16:38: Und dann kann ich dich anrufen und sagen, komm mal vorbei und guck
00:16:40: mal.
00:16:41: Genau.
00:16:41: Und dann sagst du Wasserstoff.
00:16:43: So und so teuer.
00:16:45: energetisch sanieren, erst mal wieder schön hübsch machen, energetisch sanieren Fenster, Dämmung.
00:16:51: dementsprechend erstmal einmal aufrüsten, den alten Charakter wieder rausholen und dann kommt natürlich wie zum Beispiel Fernwärme oder Wasserstoffe sollte dann auf jeden Fall da sein.
00:17:03: Mit genauso wie auch Solarpanele.
00:17:06: Hast du dafür eine neue Firma gegründet?
00:17:08: Ja.
00:17:09: Wie heißt die?
00:17:11: Das kann ich noch nicht sagen.
00:17:12: Da sind nämlich viel zu viele Aktionäre noch mit.
00:17:14: Also da sind wir zu fünf.
00:17:17: Und wir haben es jetzt gegründet.
00:17:18: Wir sind jetzt aber erst noch in der Phase uns noch Patentanmeldungen.
00:17:24: Da sind wir jetzt gerade noch dran.
00:17:27: Deswegen kann ich das bis Ende siebenundzwanzig noch nicht.
00:17:31: Ich frage
00:17:32: mich weiter.
00:17:33: Aber das ist das dann die dritte Firma.
00:17:35: Ich versuche mitzuzählen.
00:17:37: Drei Zähne insgesamt.
00:17:38: Du hast drei
00:17:38: Zähne.
00:17:39: Genau.
00:17:40: Was sind deine Lieblingsfirma?
00:17:42: Das ist jetzt die Gönigssanierung und die Revo.
00:17:44: Das ist so unser Markenzeichen, also unsere Firmen nach außen hin.
00:17:47: und dann haben wir natürlich Immobiliengesellschaften.
00:17:50: Dann haben wir noch ein Unternehmen, wo wir rein Schadstoffsanierung machen oder Großabbrüche machen, dann natürlich auch Wiederaufbau.
00:18:00: Drei Zwischenunternehmen, wie viele Mitarbeiter hast du?
00:18:03: Alles zusammen müssen jetzt, glaube ich, knapp drei Hundert sein.
00:18:07: Du bist ein unruhig suchender Mensch.
00:18:10: Du brauchst was Neues.
00:18:12: Du brauchst Herausforderungen.
00:18:13: Ja, das auf jeden Fall.
00:18:14: Also ich kann nicht sitzen bleiben und zusehen.
00:18:19: Das geht bei mir nicht.
00:18:20: Das kann ich auch nicht.
00:18:21: Möchte ich aber auch
00:18:22: nicht.
00:18:22: Eigentlich sollte das meine Schlussfrage in dem Fragebogen sein.
00:18:25: Ich frage es aber jetzt an dieser Stelle.
00:18:27: Wie sieht dein Duisburg der Zukunft aus, wenn du, sagen wir mal, hier der Chefmanager der Stadt wärst?
00:18:33: Welchen Hebel würdest du als Ersten umlegen?
00:18:37: Also das Erste, was ich machen würde, ist, das ist auch so eine Herzensangelegenheit, ich würde zusehen, dass wir erstmal keine Obdachlosen draußen in der Kälte rumverreden haben.
00:18:47: Das ist mein, das ist das Erste, was ich machen
00:18:49: würde.
00:18:50: Weil das wäre wieder so ein Zeichensitz in Duisburg, hat sehr viele Zeichengesetze, mit sehr vielen Sachen.
00:18:55: Mit Stahl, mit Hafen, mit Logistik, mit Migration.
00:19:00: Und da bin ich auch ganz ehrlich, ich hatte letztens noch in Bonn mit den Mit Ausländerbehörden, mit sehr vielen Politikern, da habe ich noch bei der Produktionsdiskussion noch gesagt, Sie wollen Migration sehen, dann kommen Sie nach Duisburg.
00:19:16: Da sehen Sie es.
00:19:17: Dann kann ich Ihnen Geschichten über meinen Vater, über meinen Onkel erzählen, dann können Sie nochmal Geschichten über mich hören, der in Duisburg Bruckhausen geboren, aufgewachsen, in Marxloh und in Hamburg.
00:19:28: Alles angeblich, no-go-area, Duisburg ist ... ... grau und ... Es ist
00:19:33: nur, Magst du an den schlimmsten Ecken, dass du das Klischee, was mal durchgenudelt
00:19:36: wird?
00:19:36: Duisburg ist grau, aber die Menschen nicht.
00:19:40: Das ist das, was Duisburg ausmacht.
00:19:42: Und es, Magst du, hat ja viele Punkte, wo es wirklich Geschäftsinn gibt, wo es Kreativität gibt?
00:19:46: Natürlich.
00:19:47: Magst
00:19:47: du Power?
00:19:48: Allein schon die ganzen Start-ups.
00:19:50: Also einen Studenten würde ich heute sagen, wo willst du wir zuerst studieren und komm mal mit nach Duisburg.
00:19:55: Schau dir die Start-ups an, schau dir dir den Handwerk an.
00:19:59: Wo wir hier extrem stark sind, das wird aber jetzt nicht so stark gesehen wie Hafen und Stahl.
00:20:06: Aber im Handwerk sind wir hier extrem stark.
00:20:09: Wenn ich mir überlege, dass ich mit hundert Leuten von hier nach Dresden, im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier im Jahr hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier
00:20:32: hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier die dahin gefahren sind und die Sanierung dort gemacht haben.
00:20:36: Wie kriegst du neue junge Leute?
00:20:36: Kennen die dich, sagen, wenn es hier Seljuk ist, einfach Klasse, da gehen wir hin?
00:20:39: Also ich bin ja nicht alleine, ich habe ja noch meinen Schwager, mit dem zusammen habe ich das ja auch, mit Zinni Günech.
00:20:45: Und wir sind hier eigentlich schon sehr bekannt.
00:20:47: Man weiß, wir sind streng, man weiß, wir sind auch sehr schnell, aber bei uns kriegt man, wird man halt entlohnt.
00:20:54: für die Arbeit, die man macht, ist für den Wert geschätzt.
00:20:57: Und die Leute haben auch Spaß, weil da kommen immer wieder was Neues.
00:21:02: Jeder Kunde ist was, also jeder Kunde, jeder Geschädigte.
00:21:05: Jede Person, die wir dann halt am den Tag sehen, ist es immer jemand anderes.
00:21:09: Und die Leute haben auch Spaß daran.
00:21:11: Und ich sehe ja auch, dass wir hier in Duisburg sehr gut aufgewachsen sind.
00:21:18: Das will ich eigentlich weitergeben.
00:21:19: Und da sehe ich so, wenn ich die ... Leute, die obdachlos sind, jetzt gerade so ein bisschen auf der Straße sehe und hier am Bahnhof, dann tut mir das an der Seele weh, weil damals in Brokhausen hatten wir auch Leute gehabt, die sich geweigert haben, zu Hause zu leben, die haben das dann geliebt, draußen zu leben, die hatten kein Geld oder auch keine Arbeit, die wollten nicht arbeiten.
00:21:40: Aber wir haben als Gesellschaft genau diese Leute, wir haben denen was zu essen gegeben, wir haben den Unterkunft gegeben, die haben Kleider von uns bekommen, also wir haben als Gemeinde, haben wir Diese Leute, ohne jetzt die Stadt oder Politiker oder die Behörden anzurufen, haben wir als Menschen diesen Leuten geholfen.
00:21:59: Und das sehe ich jetzt so langsam gehen.
00:22:03: Also ist es nicht so schlimm wie in anderen Regionen.
00:22:06: Hier ist es noch sehr gut.
00:22:08: Aber es könnte besser sein.
00:22:09: Es
00:22:09: könnte besser
00:22:10: sein.
00:22:10: Du wirst es gerne selber anpacken.
00:22:11: Also ich sehe dich im Geist und Containerhaus aufstellen für die Autorysen.
00:22:15: Ja,
00:22:15: das sollten wir auch machen, weil das ist dann wieder, wo wir so einen Zeichen setzen.
00:22:20: Und die Leute dann sagen, ja, das ist Duisburg.
00:22:23: Genau das, was damals mein Vater bekommen hat von seinem Meister.
00:22:28: Was ich von meinem Meister bekommen habe, das war der Detlef und der Werner, als ich als Elektriker mit siebzehn Jahren angefangen hatte zu arbeiten in Aachen Uni.
00:22:36: Da habe ich als Helfer gearbeitet, Sommerferienjob.
00:22:38: Und die haben gesagt immer, du bist so gut.
00:22:40: Bleib noch ein Jahr hier und mach als Helfer weiter.
00:22:42: Und dann kannst du mit deiner Ausbildung anfangen.
00:22:45: Und da habe ich hier in Duisburg damals Dreitausend Mark mit siebzehn verdient und hatte noch tägliche Spesen von fünfvierzig Mark gehabt.
00:22:55: Wahnsinn.
00:22:55: Ja.
00:22:56: Da kann sich jeder Student aber wirklich nur nachsehen oder konnte sich nachsehen.
00:23:00: Ja.
00:23:01: Und das war ja das Schöne in Aachen, in der Uni war das dann immer so gewesen, dass die ganzen Studenten da mit ihren Taschen und mit ihren schönen Klamotten ich natürlich mit dem Blaumann auf Erleiter Kabel amziehen.
00:23:13: Da haben die mich natürlich ein bisschen komisch angesehen, aber ich habe die dann später in der Kantine komisch angesehen.
00:23:17: Und wenn die nur ein Brötchen gegessen haben und ich, konnte mir dann alles leisten und an den Wochenenden.
00:23:23: Ich konnte natürlich überall hin, weil ich dementsprechend das auch hatte.
00:23:27: Das war dann halt so pro und contra.
00:23:29: Du bist eigentlich der perfekte Werbeträge für das Handwerk und für das Tysburger Handwerk.
00:23:34: So ein bisschen Meister statt Master.
00:23:36: Das ist ja etwas, was wir ... viele, also auch mit dem Buch Universität, da habe ich auch noch mal ein Schreiben fertig gemacht, dass wir den Handwerk mehr fördern müssten.
00:23:49: Das neue Start-ups, die jetzt kommen, also ein kleiner und mittelständiger Unternehmen, die gehen uns langsam kaputt, weil halt die IT und auch Beschaffungen von Maschinen und Geräten werden immer teurer.
00:24:03: Und die haben immer wieder die Schwierigkeiten anzufangen, weil einfach nur so ein Computer mit den Programmen dann noch ein Tablet, dann noch ein paar Messgeräte.
00:24:13: Das ist immer ganz schnell bei Zehntausend Euro.
00:24:17: Und das kriegen die meisten nicht mehr hin.
00:24:19: Und da sage ich, da müsste jeder noch mal ein Auge drauf werfen.
00:24:24: Ja, erneuerbare Energie wird jetzt gerade geschüttet von Fördermitteln.
00:24:31: Aber der Handwerk, das ist so das Wichtigste.
00:24:34: Schon vom Steinzeitalter her war das immer so gewesen.
00:24:37: Wo wohne ich und was esse ich?
00:24:38: Das sind ja die zwei wichtigsten Punkte überhaupt.
00:24:43: Damit müssen wir anfangen.
00:24:45: Und wohnen sehe ich in Duisburg nicht das Problem, aber ich bin ja bundesweit unterwegs.
00:24:51: Und ich sehe hier kann man noch sehr gut leben.
00:24:55: Aber irgendwo anders nicht mehr.
00:24:56: Wenn ich von hier, Elektriker, Sanitärinstallatöre, nach Münster oder nach Köln oder irgendwo nach Berlin schicken muss, weil die da sonst niemanden haben oder Notstrom-Aggregate hinfahren.
00:25:11: Da kann ich sagen, wir haben es hier richtig, richtig gut.
00:25:14: Ist ein Werbepunkt für Duisburg, absolut.
00:25:16: Ja, definitiv.
00:25:18: Also wir kriegen hier, hier ist es so, ich habe ja auch die Preise mit verschiedenen Gesellschaften.
00:25:26: Ein Punkt, das hatte ich letztens auch noch mal erwähnt, wo ich gesagt habe, hier in Duisburg kommt ein Elektriker bei ihnen raus und rechnet ganz normal seine Zweiundfünfzig Euro die Stunde ab.
00:25:36: Glauben Sie mir, etwas weiter weg in Frankfurt, in Offenbach.
00:25:42: Da schicke ich den gleichen Elektriker für neunundachtzig Euro.
00:25:48: München findet man geil.
00:25:50: In Berlin ist das so.
00:25:52: Da habe ich ja auch eine größere Niederlassung.
00:25:54: Da ist das so, wenn ich dem Kunden sage, jetzt müssen Sie sich das mal bildlich vorstellen.
00:25:58: Hier Leute aus Duisburg oder aus dem Ruhrgebiet.
00:26:01: Sie haben kein Strom zu Hause, brauchen ein Elektriker.
00:26:03: Und der Elektriker sagt ihnen, wir kommen in fünf Tagen.
00:26:06: Oder in vier Tagen.
00:26:09: Und das Problem haben die jetzt gerade.
00:26:11: Aber wir nicht.
00:26:12: Wir kriegen jeden Tag, wenn der eine nicht kann, kommt der andere.
00:26:15: Das haben wir hier.
00:26:16: Gut dich zu kennen.
00:26:18: Was hast du dir in die Buchung geschrieben?
00:26:19: Du hast eben gesagt, was hast du in die Buchung geschrieben?
00:26:21: Fördermittel.
00:26:22: Also wir brauchen Fördermittel für kleine und mittelständige Unternehmen.
00:26:27: Die kann
00:26:27: die Uni locker machen oder kann helfen?
00:26:29: Die
00:26:30: haben mir geholfen, also ich habe denen geholfen, damit wir mal eine These schreiben und einmal die Politik darauf aufmerksam machen, dass der Handwerk jetzt ganz schnell gefördert werden muss, dass wir nicht immer noch mit auf die vierte Etage noch die ganzen schweren Sachen tragen, sondern so ein Schrägaufzug, ein Möbelaufzug, müssen wir sich vorstellen.
00:26:53: So, wenn ich so etwas habe, Kann ich meine Mitarbeiter schon?
00:26:57: Die Krankheitsfälle würden zurückgehen.
00:26:59: Meine Mitarbeiter wären motiviert, weil die müssten dann nicht diese schweren Säcke nach oben tragen.
00:27:03: Aber so ein Schrägaufzug, für mich ist es natürlich kein Problem.
00:27:06: Ich könnte mir sowas kaufen.
00:27:08: Aber ein Unternehmen, der jetzt nicht so stark ist, und so ein Schrägaufzug kostet mal eben fünf, vierzigtausend Euro.
00:27:16: Und das können die sich nicht leisten.
00:27:17: Die kriegen auch keine Bürgschaften, können auch keine Kredite aufnehmen bei der Bank, weil die sagen immer, wir haben noch keine Zahlen da.
00:27:24: Und da hatte ich nur geschrieben, ob man sich stark machen könnte, diese Start-ups.
00:27:30: Kein Geld zu schenken, das braucht ein Handwerk an.
00:27:32: Wir brauchen kein geschenktes Geld.
00:27:34: Aber wenigstens, dass man sagt, wir bürgen dafür.
00:27:37: Und sie sehen zu, dass diese Herrschaften vernünftige, mit vernünftigen Prozenten Kredite aufnehmen können.
00:27:44: Und ihre Fahrzeuge, Maschinen.
00:27:47: Und dass sie wenigstens die Grundausstattung machen.
00:27:49: Ich habe noch nicht mal darüber gesprochen, dass die uns das Geld schenken sollen, den Handwerk.
00:27:53: Ne, das ist einfach
00:27:54: der Versorgung, dass man es aufnehmen kann.
00:27:56: Genau.
00:27:56: Geld bekommt, ja.
00:27:57: Wichtiger Punkt.
00:27:58: Wenig bekannt in der Öffentlichkeit.
00:28:00: Sag mal, Fachkräftemangel, bei dir kein Problem, weil du so bekannt bist, so ein Charisma hast.
00:28:05: Gehst du manchmal in Schulen und würbst für das Handwerk insgesamt dies als seines Betriebs?
00:28:10: Das mache ich regelmäßig.
00:28:12: Also Handwerk, ja.
00:28:14: Aber mehr gebe ich.
00:28:16: halt Schulungen, wie man dann halt mit ... Betriebswirtschaftlich?
00:28:22: Nicht betriebswirtschaftlich.
00:28:22: Einfach nur, wie sollte man mit den Mitarbeitern umgehen?
00:28:26: Wie sollte der Erstkontakt bestehen?
00:28:28: Der Erstkontakt, wenn wirklich jemand kommt, es kann ein Flüchtling sein, es kann ja jemand sein, der jetzt ein wirtschaftlicher Flüchtling sein.
00:28:36: Wir haben ja Unterbund aufgestellt.
00:28:39: Und wie sollte man mit diesen Personen umgehen?
00:28:42: Wenn ihr das erste Mal eine Tür klopfen, was solltet ihr machen, damit ihr dem gegenüber sagen könnt, hier bist du willkommen?
00:28:49: und einen Handwerker.
00:28:52: Ich habe Handwerker, ich habe auch Projektleiter, ich habe auch Kaufleute, ich habe auch Akademiker bei mir im Unternehmen.
00:28:57: Es ist sehr schwer, einen Akademiker für seine Arbeit zu motivieren.
00:29:01: Man kann denen sagen, aber du hast eine Gewinnbeteiligung, also Prämien.
00:29:07: Das interessiert die aber nicht so sehr.
00:29:08: Aber ein Handwerker, wenn du ... Wenn deine Jungs draußen am Arbeiten sind und du kommst wirklich mit einem Kasten Wasser um die Ecke oder mit Kaffee um die Ecke oder gibst den mal so ein bisschen Taschengeld mit, wo du sagst, jetzt könnt ihr mal heute anfangen und das reicht und das sehen die Leute und dann begeistern und dann machen die auch weiter.
00:29:28: Und wo ich dann natürlich sage Fachkräftemangel, wir haben Fachkräftemangel, ja, aber was wir eigentlich brauchen sind helfende Hände.
00:29:34: Das ist so ein Slogan, den haben wir hier mit dem Grasmus Beck zusammen, haben wir gesagt, aber wir brauchen eigentlich keine Fachleute.
00:29:40: Wir brauchen jetzt kein elektriker Meister aus der Türkei oder aus Rumänien.
00:29:45: Das brauchen wir eigentlich gar nicht, weil die Meister, die haben wir ja hier, aber die helfen in Hände, die dann kommen, genauso wie die Ersten, die hierhin gekommen sind, wie zum Beispiel meinen Vater und mein Onkel, die hierhin gekommen sind, die haben es ja auch geschafft.
00:29:58: Sprachbarriere in meinen Augen ist das eigentlich nur eine Ausrede.
00:30:02: Es gibt keine Sprachbarriere, nicht heute.
00:30:04: Vielleicht vor vierzig Jahren, ja.
00:30:06: Aber heute, mit Google
00:30:08: Kids Late, braucht
00:30:09: man das nicht.
00:30:10: Und hier in Duisburg, also hier in Duisburg, muss man ja nicht unbedingt, es gibt ja zwei mal, also es gibt zwei Arten von Sprache.
00:30:18: Einmal das Arbeitsdeutsch und einmal das soziale Deutsch.
00:30:21: So, und wenn jetzt jemand aus Bulgarien, aus Rumänien hier hinkommt oder aus Ukraine, er fängt an zu arbeiten, du sagst immer, ich brauche ein Schaufel, dann bekommst du erst mal ein Eimer.
00:30:31: So, aber zwei Wochen später bekommst du deine Schaufel.
00:30:33: ... und vier Wochen später ... ... kannst du dich mit ihm unterhalten.
00:30:37: Genauso wenn wir jetzt ... ... ich fliege jetzt nach Mexiko ... ... und ich weiß ganz genau am dritten Tag ... ... bestelle ich mein Essen auf Spanisch.
00:30:44: So und das gleiche ist es ja ... ... wir brauchen ja keine Doktorarbeit daraus zu machen.
00:30:49: Und da mache ich dann halt viele ... ... behalte ich dann viele Gespräche ... ... und viele Präsentationen, wo ich dann sage ... ... das ist keine Doktorarbeit, das ist einfach nur Mensch.
00:30:57: Und wenn ihr Mensch nicht seid ... ... und das können halt nicht viele.
00:31:00: Das ist so, wo ich sage ... ... ich bin ... ... multikulturell aufgewachsen.
00:31:05: Wenn ich irgendwo hingehe ... ... zu einer Versicherung ... ... und da steht ein Kasimir ... ... Dobrovny.
00:31:13: So.
00:31:14: Und dann ist das halt ... ... ein Russer oder ein Pole ... ... wo ich dann sage, ... ... ach, ich hatte mal einen Nachbar ... ... und ich kenne diese Leute, ... ... weil ich bin mit denen zusammen aufgewachsen.
00:31:22: Ich bin mit diesen Nationalitäten ... ... bin ich aufgewachsen.
00:31:24: Wenn ich zu einem ... ... deutschen Kunden nach Hause fahre, ... ... weiß ich ganz genau, ... ... welchen Farbkatalog nehme ich mit, ... ... weil ich den ja schon kenne.
00:31:32: Aber wenn ich zu einem Perser, der ein Schönheitschirurg ist, wenn ich zu ihm nach Hause fahre, weiß ich, welche Farbpalette ich mitnehmen muss.
00:31:41: Das ist
00:31:41: der Duisburger Vorteil.
00:31:42: Weil wir halt so aufgewachsen sind.
00:31:44: International.
00:31:46: Ich sage ja immer, eine schlechte Erfahrung, so viele schlechte Erfahrungen habe ich auch gehabt, aber das hält sich in Grenzen.
00:31:55: Aber eine Sache hat mir damals wirklich die Augen geöffnet, wo ich gesagt habe, zwei, drei, zehn, das war wieder halt, die eine Flutkatastrophe dresen.
00:32:04: Das war so eine Fortstadt von Dresen.
00:32:06: Da sind wir dann morgens zum Bäcker und dann habe ich mich dann in die Schlange gestellt und eine sehr alte Dame hat sich dann umgedreht und hat gesagt, Junge, du wirst hier nicht bedient.
00:32:17: Und hat mich dort nicht bedient.
00:32:19: Wo ich dann gesagt habe, okay, dann bin ich raus.
00:32:22: Und dann hat mein Sachvorständiger Kollege, Deutsch, zu mir gesagt, was tut mir so leid?
00:32:28: Ich sag, wieso?
00:32:30: Das braucht ihr nicht leidzutun.
00:32:31: Das ist ganz normal.
00:32:33: Aber eine Sache habe ich da mitgenommen, wo ich gesagt habe, wir sind in Duisburg viel sozialer weiter und als Mensch viel, viel weiter als Leute, die wirklich in Stuttgart dasselbe.
00:32:48: Wir wollten halt in eine Unterkunft, wo die gesagt haben, ihr kommt hier nicht rein, ihr werdet nur Ärger machen.
00:32:55: Und das ist dann halt so was passiert.
00:32:57: Aber wirklich von von einhundert Fällen vielleicht nur ein Prozent.
00:33:00: Es
00:33:00: ist auch toll, dass du so gelassen geblieben bist.
00:33:02: Du kommst das Riesen um zu helfen und kriegst kein Brötchen.
00:33:06: Aber da habe ich mir ja dann oft die Schulter geklopft und hab gesagt, ich bin doch viel besser aufgewachsen.
00:33:10: Ich habe ja eine viel bessere Erziehung bekommen.
00:33:12: Vielleicht haben diese Menschen das nicht bekommen.
00:33:14: Und da habe ich gesagt und seit dem seit so zwanzig Jahren, seit meinem zweinzwanzigsten Lebensjahr bin ich Duisburg und ich liebe das.
00:33:25: Ich liebe es, zu sagen, ich bin Duisburg.
00:33:27: Ich kann noch nicht einmal sagen, ich bin Deutsch-Türke, ne, ich bin eigentlich Duisburg-Gasantep.
00:33:32: Das ist die geniale Überleitung zu unserem kleinen Fragebogen.
00:33:35: Mein Duisburg.
00:33:36: Ja.
00:33:37: Was ist das Erste, das dir zu Duisburg einfällt?
00:33:39: Wir
00:33:39: sind echt.
00:33:42: Was ist dein Lieblingsort hier?
00:33:47: Ich
00:33:47: werde es nicht glauben.
00:33:49: Ganz Duisburg.
00:33:50: Alles.
00:33:51: Alles an Duisburg gefällt mir.
00:33:53: Jede einzelne Straße, alles gefällt mir an Duisburg.
00:33:56: Das ist eigentlich eine Form von Glück, wenn man sich so wohlfühlt da, wo man liegt.
00:34:00: Ja.
00:34:02: Duisburg mit anderen Augen sehen.
00:34:04: Wo gelingt dir das am besten?
00:34:08: Landschaftspark Meiderich.
00:34:10: Stahlberg.
00:34:12: Das ist so vom grünen Industrie und das widerspiegelt eigentlich so.
00:34:17: Duisburg-Charakter.
00:34:19: Und auch die Wochenmärkte, die wir haben.
00:34:22: Das ist so, wo ich mich sehr wohlfühle.
00:34:24: Das
00:34:24: ist eine Transformation.
00:34:25: und das andere ist wirklich das Lokalkultur.
00:34:28: Das ist lokalkolorit.
00:34:29: Ja.
00:34:31: Was wird an Duisburg total unterschätzt?
00:34:36: Total unterstellt, alles wird in Duisburg unterschätzt.
00:34:39: Aber am meisten natürlich die Menschen.
00:34:41: Die Menschen hier, man nennt ja, wenn man über Ruhrpots spricht, ist ja Duisburg an oberster Stelle, wo man sagt, okay, da ist es ja alles.
00:34:53: Kann man da überhaupt leben?
00:34:54: Ja, man kann hier sehr gut leben.
00:34:56: Man kriegt hier immer noch Kaffee für ein Euro Fünfzig.
00:35:00: Und auch hier auf den Märkten und auch bei vielen Lokalen ist es so, bei den Märkten ist es wirklich so, dass sie ab einer bestimmten Uhrzeit ihre Produkte günstiger verkaufen, damit die Leute, die nicht viel haben, dann einkaufen können.
00:35:15: Das ist bei den Brokausen, beim Freitagsmarkt so in Duisburg-Hamborn auf dem Marktplatz genauso.
00:35:22: Und die Menschen.
00:35:25: Was tust du, obwohl es unvernünftig ist?
00:35:30: Nicht zusehen, auf die Menschen zugehen und selber was machen.
00:35:34: Weil ich habe damit aufgehört und das war auch, so sind wir auch aufgewachsen, nicht auf jemand anderen zu bauen, sondern auf die selber.
00:35:42: Deswegen immer selber auf die Menschen zugehen und wenn was geändert werden muss, nicht warten und nicht sagen, wir werden ja im Stich gelassen und so weiter.
00:35:53: Selbst ist der Mann und der sollte das dann auch machen.
00:35:56: Klasse.
00:35:57: Sagst du, du bist eine der sympathischen Unternehmer, die ich kennengelernt habe.
00:36:01: Ein guter Bekannter, der dich beobachtet hat beim Düsseldorfer Unternehmertag, wo ihr auch manchmal seit Erfahrungsaustausch und so weiter... Da haben wir geschrieben, also der Typ ist richtig klasse und der hat ein wahnsinster Tattoo von der Brust bis hoch in den Nacken.
00:36:18: Was ist das für eine Geschichte?
00:36:20: Das ist die türkische Mythologie, die ich auf meinem Körper tätowiert habe.
00:36:25: Das ist damals, als wir von Sybirien runtergekommen sind, das ist so die türkische Geschichte, die ich habe.
00:36:34: Die ist auf meinem ganzen Körper als Kunstwerk.
00:36:39: Man sieht bei mir das eine oder andere Schwert, ansonsten sind alles Sachen.
00:36:45: Und die Tattoos, die ich am Hals habe, das eine ist der Begriff Eins, Alpha und A. Das mache ich mir immer.
00:36:54: Davon habe ich mehrere Tattoos.
00:36:55: Immer wenn ich ein Ziel vor den Augen habe, lasse ich mir genau diesen Tattoo stechen, damit ich immer wieder schauen kann, du hast dein Ziel noch nicht erreicht.
00:37:04: Und wenn ich es erreicht habe, dann kommt ein kleiner X drauf.
00:37:07: Dann mache ich mir ein neues Ziel und dann kommt wieder der gleiche Tattoo.
00:37:11: Und auf der linken Seite habe ich immer ein Tattoo, wo mir dann immer wieder gesagt wird, egal, was du machst, egal wie groß du bist, egal wie viele Mitarbeiter du hast und auch wie viel Geld du hast, am Ende bist du immer noch nichts.
00:37:24: Und ja, das ist so ein Tattoo, wo auch alle hinschauen, das sind die Koordinaten, wo ich dann halt begraben werde, wenn ich gestorben
00:37:30: werden.
00:37:31: Das weißt du schon?
00:37:32: Genau, also ich habe schon, wir haben eine Familiengrabstätte und das habe ich mir auf die rechte Hand tätowiert, dass halt dann auch was mit meiner Kultur zu tun, weil wir geben alles, was vom Herzen ist, wenn ich sie jetzt Wenn ich dir jetzt mein Glas Wasser rüberreiche und das mit der linken Hand mache, ist es einfach nur so.
00:37:49: Aber wenn ich das mit der rechten Hand mache, dann kommt es vom Herzen.
00:37:53: Und da habe ich das hier gemacht, damit ich bloß nicht meine Hand, meine rechte Hand, für eine Ungerechtigkeit ausstrecke.
00:38:04: Aber begraben werden willst du in der Türkei dann?
00:38:07: Das weiß ich
00:38:08: noch nicht.
00:38:09: Okay.
00:38:10: Das weiß ich noch.
00:38:12: Wir haben einen Familiengrab in der Türkei, wo mein Vater und mein Bruder begraben sind, mein Onkel.
00:38:18: Aber das weiß ich noch nicht genau.
00:38:21: Das sollen auch meine Kinder später
00:38:22: entscheiden.
00:38:23: Das ist ja auch, Gott sei Dank, hoffentlich noch ganz, ganz lange hin.
00:38:25: Du hast noch so viele tolle Projekte vor dir.
00:38:27: Genau.
00:38:29: Selju, ganz herzlichen Dank.
00:38:31: Seljuk Kilitsch, wirklich eine der faszinierendsten Displays, die ich bisher kennengelernt habe.
00:38:36: Ganz toll.
00:38:37: Der Werbeträger.
00:38:38: Schlecht hin.
00:38:38: Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
00:38:40: Und alles Gute.
00:38:41: Total.
00:38:41: Ich hab's so lange.
00:38:42: Schönen Urlaub.
00:38:42: Danke schön.
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